Artikel suchen von "Oktober, 2011"

Ausstechförmchen & Candy Melts

Neben mir liegen noch ein paar Krümel von dem Lebkuchen. Noch nicht mal November und ich konnte nicht widerstehen. Also kann ich auch schon mal nach Zubehör für die Weihnachtsbäckerei schauen.

Es ist ja unglaublich, was es zum Thema „Weihnachten & Backen“ alles gibt.  Angefangen vom Lebkuchenhaus über gefühlte 10.000 Ausstechförmchen. Wie soll man sich denn da bitte entscheiden? Auf der anderen Seite scheint es zu wirklich jedem Anlass eine passende Ausstechform zu geben, was ja auch durchaus praktisch sein kann. Diese hier haben es mir allerdings angetan: ein Eiskristall, ein Rehkitz und eine Wolke. Die fehlen mir noch in meiner Sammlung, auch wenn nur eine Form wirklich was mit Weihnachten zu tun hat.

Und dann habe ich noch diese praktischen kleinen Drops gefunden: Candy Melts. Damit kann man ganz einfach Plätzchen oder andere Sachen verzieren. Einfacher, als erst eine Glasur zu machen und diese dann einzufärben.

Falls ihr jetzt auch auf den Geschmack gekommen seid, dann findet ihr die Ausstechförmchen bei Tortissimo und die Candy Melts bei Mein Cupcake.

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Es war einmal eine Weihnachtsbäckerei – wie alles anfing

Vor 4 Jahren habe ich das erste mal meine große „Weihnachtsbäckerei“ eröffnet. 4 verschiedene Keksorten wurden gebacken, verziert, in Dosen verstaut, verschickt und selbst verputzt. Den süßlichen Duft konnte man bis in das Treppenhaus riechen, dass selbst die Nachbarn nachfragten.

Und genau in dieser Zeit merkte ich, was für unglaublichen Spaß ich am Backen habe. Vielmehr ist es ein Zwischending zwischen Spaß und Entspannung. Vielleicht werden jetzt einige von Euch mit dem Kopf schüttel und denken „Entspannung? Das ganze Geknete, Ausstechen und Verzieren ist doch mehr Arbeit als alles andere!“ Ja, es ist viel Arbeit und so manches mal habe ich nach all dem Backen auch echt Rückenschmerzen, aber dennoch gebe ich mich dem voll & ganz hin.
Backen mit Liebe. Den Slogan kennt man und ich lebe ihn ein wenig.

Vor 2 Jahren habe ich dann das erste mal einen sogenannten „Motto-Kuchen“ gebacken. Zum Geburtstag für Mr. Visual Taste. Mehr dazu findet hier.
Das jedenfalls war der Startschuss. Plötzlich sprudelten die Ideen nur noch so vor sich hin und ich musste nur noch auf die richtigen Anlässe warten, um die Ideen in die Realität – besser gesagt, in den Teig – umzusetzen.

Mit diesem Blog will ich meine Ideen & Kreationen mit Euch teilen. Und wenn ihr mal einen Anlass habt, dann fragt mich einfach; ich backe bestimmt auch etwas für Euch.

Und jetzt wünsche ich Euch viel Spaß!

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Marzipan-Mandarinen Cupcakes mit Cream-Cheese Frosting in Schafsoptik

Ich mag es ja, wenn mir jemand sagt „Ich möchte auch mal was gebacken bekommen.“ Okay, dieses mal wurde es zwar nur an mich weiter gegeben, aber die Freude war genauso groß. Ich hatte also die Möglichkeit, mal wieder was ausgefallenes zu backen und genau das tat ich.

Die Cupcakes bestehen aus einem leckerem Teig mit Marzipan, Mandarinen, Orangenaroma und das Topping aus diesem unglaublich leckerem Cream-Cheese Frosting. Es gibt unendlich viele Rezepte für so ein Frosting, aber auch hier habe ich nach ein paar Experimenten mein eigenes Frosting „entwickelt“. Die Schafsköpfe sind aus Marzipan modelliert. Kommen wir jetzt aber zum Highlight: die „Schafswolle“! Ihr könnt mir glauben, ich musste so einige Male das Verzieren stoppen, weil ich so lachen musste. Die Wolle besteht aus Marshmallows, und zwar aus der Mini-Variante. Die habe ich noch mal in zwei Hälften geschnitten und dann vorsichtig auf das Topping gedrückt.

Leider passen die Proportionen nicht so ganz, die Köpfen hätte etwas größer sein müssen. Mit den kleineren Köpfen sehen sie natürlich um so mehr zum Lachen aus, ich glaube sogar, dass einer von den Schafen sogar schielt. Eben ganz individuelle Schäfchen…

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Chocolate Meringues

Der Geburtstag meiner liebsten Freundin stand an. Ich wollte ihr ein kleines Entspannungs-Päckchen schicken. Die ersten 4 Monate nach der Geburt ihres Sohnes waren rum und sie hatte die ein oder andere schlaflose Nacht. Da braucht man doch etwas Entspannung. Nachdem ich ein paar kleine schöne Dinge besorgt hatte, hatte ich mir überlegt, ihr noch was zum Knuspern zu schicken und stoß dabei auf ein Rezept mit Chocolate Meringues. Meine Güte, sahen die lecker aus. Also Einaufszettel geschrieben und ab zum Einkaufen.

(für 15-20 Stück)
4 Eier (L)
225 g Zucker
1 Prise Backpulver
1 Vanilleschote
50 g dunkler, ungesüßter Kakao
200 g Vollmilchschokolade

Den Backofen auf 80°C vorheizen. Spritzbeutel mit einer großen Sterntülle bestücken. Backblech mit 2 Lagen Backpapier oder einer Silikonmatte belegen.

Eiweiß, Zucker und Backpulver in eine Schüssel geben und in‘s Wasserbad stellen. So lange erwärmen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann aus dem Wasserbad nehmen und etwas abkühlen lassen, bis man die Masse mit dem Finger berühren kann.

Dann mit dem Mixer auf kleinster Stufe schlagen, Geschwindigkeit erhöhen und so lange mixen, bis das Eiweiß steif wird. Vanillemark hinzufügen und nochmals mixen. Kakaopulver über die Masse sieben – ACHTUNG: es dürfen keine Klümpchen entstehen! Das Kakopulver vorsichtig unterrühren. Die Masse in den Spritzbeutel geben und die Meringues auf dem Blech verteilen und für 2 Stunden im Backofen backen, bis sie sich leicht vom Blech lösen. Danach komplett auskühlen lassen.

Die Schokolade schmelzen und entweder in einen Spritzbeutel oder Zip-Beutel geben und an einer Ecke ein kleines Loch schneiden. Die Schokolade auf die flache Seite der Meringues geben, ca. 10 Minuten abkühlen lassen und dann einen zweiten Meringues leicht drauf drücken. Danach die Merinues komplett auskühlen lassen.

Wirklich lecker. Und sie eignen sich gut zum „in den Kakao tunken“.

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Kürbissuppe

Suppen sind etwas tolles. Sie sind recht schnell gemacht und stecken auch noch voller Vitamine. Und sie haben noch einen weiteren Vorteil: bei Suppen muss man nicht viel kauen. Und genau aus diesem Grund habe ich meine Kochbücher nach Suppen durchsucht, weil ich ein paar Mahlzeiten brauchte, bei denen ich nicht viel kauen muss. Ihr ahnt es vielleicht: eine Zahn-OP stand bei mir an.

Babybrei aus Gläsern ist natürlich auch eine Option, aber erstens sind sie doch teuer und zweitens sind die Portionen auch recht klein. Also mache ich mir lieber etwas selbst. In einem Kochbuch wurde ich dann auch fündig: Kürbissuppe. Allerdings habe ich das Rezept etwas abgewandelt. Also ab in den Supermarkt und einkaufen:

(Für 2-3 Portionen)
1 kleinen Hokaido Kürbis (500-600 g)
1 kleiner säuerlicher Apfel (z.B. Boskop)
1 große Zwiebel
1 EL Butter
500-600 ml Gemüsebrühe
3 EL saure Sahne
Salz & Pfeffer
½ TL Currypulver
½ TL Ingwerpulver

Als aller erstes muss der Kürbis auseinander genommen werden. Klingt einfacher, als es ist. Ihn alleine in zwei Stücke zu teilen braucht unheimlich viel Kraft. Nach dem ganzen Geschnippel hatte ich auch tatsächlich eine riesen große Blase am Finger, also passt gut auf. Nachdem man also das Kürbisfleisch von der Schale getrennt hat, wird das Fleisch in grobe Stücke geschnitten. Ein großes Stück grob raspeln und beiseite legen. Der Apfel und die Zwiebel werden fein gewürfelt.

In einem großen Topf die Butter erhitzen und die Zwiebel und den Apfel darin andünsten. Dann kommt der Kürbis mit rein, der ebenfalls für ein paar Minuten mitgedünstet wird. Dann einfach mit 500 ml Gemüsebrühe ablöschen und ca. 20 Minuten zugedeckt bei kleiner Flamme köcheln lassen. Immer wieder mal nachschauen, ob noch genügend Flüssigkeit im Topf ist. Falls nicht, einfach noch etwas Gemüsebrühe nachgießen.

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und den geraspelten Kürbis darin schön kross anbraten und dann auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Wenn die Kochzeit um ist, und noch Flüssigkeit in dem Topf ist, gießt ihr die Flüssigkeit einfach ab und ihr könnt die Suppe pürieren. Ich püriere sie nicht ganz, damit ich noch ein paar Kürbisstücke in der Suppe habe. Danach gebe ich wieder soviel Flüssigkeit hinzu, bis sie die richtige Konsitenz hat. Die einen mögen es etwas dicker, die anderen wieder etwas dünner. Das könnt ihr natürlich selbst entscheiden. Dann kann die Suppe mit Salz , Pfeffer, Curry und Ingwer nach belieben abgeschmeckt werden. Die Suppe dann in Schalen oder tiefe Teller geben, einen Löffel Sahne dazugeben und mit den gebratenen Kürbisraspel garnieren.

Am besten schmeckt sie aber, wenn man sie eine Nacht im Kühlschrank stehen lässt und dann noch mal aufwärmt. Ein weiterer Vorteil an Suppen: je nach Menge kann man gut und gerne 2-3 Tage davon essen. Also Löffel raus und rein in die Suppe!

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Monster Muffins

Wer kennt sie nicht – Ugly Dolls: die kleinen bunten Monster, die eigentlich gar nicht so hässlich sind. In vielen verschiedenen Farben gibt es sie und mit vielen lustigen Gesichtern. Ich muss einfach immer schmunzeln, wenn ich einen von ihnen sehe.

Mir bot sich wieder die Möglichkeit, für einen Freund aus Hamburg etwas zum Geburtstag zu backen. Da sich Muffins immer am besten transportieren lassen und man sie einfach mit seinen Freunden teilen kann, wollte ich also welche backen. Und genau da kommen die kleinen Ugly Dolls wieder in‘s Spiel. Es sind nämlich kleine Monster-Muffins geworden, die so süß aussehen, das man sofort reinbeißen möchte. Die Muffins an sich bestehen aus Schokoladenteig und die Gesichter sind aus eingefärbtem Marzipan. Ich war lange am überlegen, wie ich den Kleinen weiße Augen verpassen könnte, da ich – mal wieder – keinen weißen Fondat im Haus hatte. Aber nach 10 Minuten vor dem Backregal im Supermarkt stehend fielen mir die Obladen in‘s Auge und siehe da, man kann sie ganz hervorrangend zurecht schneiden. Die Obladen habe ich dann auch gleich für die Zähnchen benutzt.

Die kleinen Monster zu basteln hat wirklich Spaß gemacht. Als ich das erste gemachte Foto betrachtete, dachte ich sofort „Oh mein Gott, ich habe Monster erschaffen!“

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Hände waschen – es gibt Essen!

Nun, bei mir gibt es tatsächlich nicht nur süße Köstlichkeiten, es muss auch mal was Deftiges sein. Wirklich viel Zeit zum Kochen nehme ich mir eigentlich nur am Wochenende, weil ich da genügend Zeit habe. Oder ich koche mal nicht nur für mich alleine. Da wird dann auch mal was anderes aufgetischt.

Ich muss gestehen, ich liebe Fleisch. Nicht alle Sorten, die der Markt so hergibt und viel esse ich davon auch nicht. Aber diesen einen Abend wollte ich mal wieder Fleisch auf dem Teller haben. Hackfleisch ist aber so eine Sache. Am liebsten verarbeite ich ihn gleich nach dem Einkauf. Ich traue ihm nämlich nicht so ganz. Und damit ich kein Risiko eingehe, wurde er auch an diesem Abend schnell verarbeitet. Wobei Hack „kneten“ mir jetzt auch nicht wirklich den riesen Spaß macht. Eher finde ich es etwas unangenhem, darum benutzte ich da auch mal wieder diese tollen Einweghandschuhe.

Gefüllt habe ich die kleinen Buletten mit Feta-Käse aus Ziegenmilch. Der Trick an den Buletten ist, sie zwar in der Pfanne einmal komplett durchzubraten, sie dann aber noch für ein paar Minuten in der Pfanne mit Rosmarin zu backen. So bekommen sie einen leichten Rosmarin-Geschmack und sind schön knusprig. Dazu ein frischer Tomatensalat mit Schalotten und Basilikum und fertig ist das Abendessen.

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Ostereier mal anders

Letztes Jahr zu Ostern ist es über mich gekommen. Ständig bin ich am Supermarkt an diesen hässlichen bunten Eiern vorbei gelaufen und war schon kurz davor, welche zu kaufen. Stattdessen habe ich mir überlegt, einfach selbst ein paar einzufärben.

Ist ja nicht weiter schwer. Aber einfach nur reine bunte Eier war mir dann doch zu langweilig. Also habe ich kleine Bilder auf selbstklebender Folie gedruckt und diese Folie auf die Eier geklebt. Ab in die Farbe und raus kam dabei das. Versteckt habe ich sie aber nicht. Ich mag nicht so gerne mein Frühstück erst suchen müssen.

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Der Floppy-Disc Kuchen

So langsam aber sicher werden Geburtstage von Familienmitgliedern oder Freunden immer interessanter. Ein Blick auf den Kalender und mein kleines Kuchen- schlägt schneller.

Ein Freund aus Hamburg hatte Geburtstag und es sollte eine Überraschungsfeier geben und zu einem Geburtstag gehört nun mal auch ein Kuchen. Ich war am überlegen, aber dieses mal hatte Mr. Visual Taste die perfekte Idee: „Back ihm doch eine Floppy-Disc. Vorlage habe ich da und aus dem Commodore-Zeichen machst Du seinen Anfangsbuchstaben und das Alter.“ Gesagt, getan. Die Form war ja recht einfach, ein Quadrat schneiden, ein Loch rausschneiden und an den Seiten die…Dingens hier…na, nochmal so kleine Aussparungen rausschneiden.

Den Kuchen mit Schokolade zu überziehen war allerdings nicht so einfach. Ich hatte nur normale Messer zur Verfügung und ständig irgendwelche Muster in der Schokolade. Zum Schluss hat es aber noch geklappt und so langsam entwickle ich die richtige Technik um Ziffern und Buchstaben sauber zu schreiben.

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Marmelade, oh Marmelade

Bei einem Besuch bei meinen Eltern gab es zum Frühstück selbstgemachte Marmelade – aus Erdbeeren mit Basilikum. Eigentlich mag ich Marmelade, egal ob so auf‘s Brot oder mit Erdnussbutter drunter. Allerdings schmeckt die Marmelade aus den Supermarktregalen doch irgendwie immer künstlich. Aber mit dieser Marmelade auf dem Frühstückstisch war ich wieder angefixt.

Zuhause angekommen habe ich mich über das Marmelade machen schlau gemacht und festgestellt, dass es scheinbar recht simpel ist. Da ich Kirschen aus dem Garten meiner Eltern mitbekommen habe, musste ich nur noch Erdbeeren, frische Minze und kleine Gläser  kaufen. Putzen, schneiden, kochen, in Gläser abfüllen und fertig war meine erste Marmelade – Erdbeere-Minze und Kirsche-Amaretto. Hätte ich nur vorher gewusst, dass sich mein Marmeladen-Appetit so dermaßen erhöht, hätte ich nicht so viele Gläser  an die Naschkatzen verteilt – zwinker, zwinker.

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