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Pastéis de Nata

Sonntage sind doch irgendwie prädestiniert zum Backen. Der gestrige Sonntag hatte auch einen Hauch von Frühling – wenn man mal von den Temperaturen absieht – mit blauem Himmel und Sonnenschein. Ich wollte mal Pastéis de Nata ausprobieren, kleine portugisische Vanilletörtchen. Etwas Sommer sollte auf den Teller. Ich liebe die südländische Küche, wohl auch, weil ein wenig südländisches Blut durch meine Adern fließt. Und ich kann Euch sagen, sie sind wirklich unfassbar lecker.

ca. 12 Stück
270 g Blätterteig (eine fertige Rolle aus dem Kühlregal)
500 ml Milch
275 g Zucker
60 g brauner Zucker
1 Prise Salz
1 TL Butter
2 EL Mehl
1 Vanilleschote
1 Ei
5 Eigelb
Mehl zum Ausrollen
Butter zum Einfetten

Den Backofen auf 225 Grad vorheizen (Umluft 200 Grad, Gasherd Stufe 4). Den Blätterteig aus dem Kühlschrank nehmen und ca. 10 Minuten ruhen lassen. Dann den Teig entrollen (falls der Teig kein Backpapier inklusive hat, die Arbeitsfläche vorher mit etwas Mehl bestäuben) und ihn noch ein wenig mit einem Nudelholz ausrollen. Aus dem Teig 12 Kreise mit einem Durchmesser von 10 cm ausstechen oder ausschneiden. Aus dem ausgerollten Teig bekommt man wahrscheinlich nur 10 Kreise, also den restlichen Teig mit etwas Mehl zu einem neuen Teig verkneten, ausrollen und die übrigen 2 Kreise ausstechen. Ein Muffinblech einfetten und die Kreise in die Mulden legen, an den Seiten etwas andrücken und dann kalt stellen.

Aus der Vanilleschote das Mark auskratzen. Das Mark und die Schote mit der Butter und Milch in einen Topf geben und aufkochen lassen.

Das Mehl sieben, Zucker und Salz hinzufügen und mischen. Dann in die kochende Milch kräftig einrühren, nochmals aufkochen lassen und vom Herd nehmen. Das Ei und die 5 Eigelb schlagen und in die Milch einrühren. Die Creme in die mit Blätterteig ausgelegten Mulden gleichmäßig verteilen und im vorgeheizten Backofen 12-14 Minuten backen.

Die Törtchen nach dem Backen ca. 5 Minuten abkühlen lassen und mit je 1 TL braunem Zucker bestreuen. Dann entweder mit einem Flambierer oder direkt unter dem Grill vom Backofen karamellisieren. Die Törtchen noch etwas abkühlen lassen, bevor sie serviert werden.

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Oma’s Rice Krispies Treats

Heute habe ich mal Oma‘s Rice Krispies Treats gemacht. Ich hatte sie in diesem Artikel bereits erwähnt. Übrigens: die Rice Krispies Treats sind prima, wenn man mal spontan Besuch erwartet, denn sie gehen schnell und das ganz ohne Backen.

Für eine Auflaufform 30×21 cm
200 g Marshmallows
100 g Rice Krispies
20 g Butter

Die Butter in einem Topf bei kleiner Hitze erwärmen. Dann die Marshmallows hinzufügen und unter Rühren schmelzen. Sind alle Marshmallows geschmolzen, kommen die Rice Krispies rein. Alles miteinander verrühren – das kostet schon etwas Kraft, aber hebt Euch noch etwas Kraft auf, die benötigt ihr später noch zum Reinigen des Topfes 😉  Habt ihr alles miteinander verrührt, den Topf vom Herd nehmen.

Eine Form mit Backpapier auslegen und die Masse drauf verteilen. Da das alles eine äußerst klebrige Angelegenheit ist, nehmt am besten einen Löffel, den ihr vorher in Öl eingetaucht habt, damit bleibt die Masse nicht am Löffel kleben.
Dann lasst ihr die Rice Krispies Treats auskühlen, am besten einen Moment in den Kühlschrank stellen.
Zum Schluß nehmt ihr ein großes Messer, welches ihr wieder in Öl getaucht habt und schneidet kleine Rechtecke – fertig sind die Rice Krispies Treats.

Wer möchte, kann sie natürlich noch etwas verfeinern: mit weißer und/oder dunkler Schokolade verzieren, bunte Schokolinsen vorher in die Masse mit einarbeiten etc. Ich muss allerdings gestehen, ich mag sie am liebsten ohne viel Schnick-Schnack.

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Hallo 2012!

Die Feiertage sind rum und ich hoffe sie waren bei Euch genauso schön, wie bei mir. Es lagen auch allerlei tolle Dinge unter dem Weihnachtsbaum. Unter anderem ein Modellier-Set (das gute von Wilton), mit dem man Marzipan oder Fondant bis in’s Detail bearbeiten kann, ein großes Tüllen-Set, einen Stift, den man mit Icing oder Schokolade füllen und zum Verzieren benutzen kann, Ausstechförmchen, einen Messbecher mit Cups (endlich kein leidiges umrechnen mehr), 2 Silikon-Backmatten und ein Schokolade-Selbst-mach-Buch plus Form für eigen kreierte Schokoriegel.


Ich selbst habe mir auch ein paar Sachen gegönnt: da ich so über die Ergiebigkeit und Qualität der Lebensmittelpaste fasziniert bin, habe ich mir gleich noch ein paar Grundfarben angeschafft – Gelb, Rot, Blau und Schwarz. Dazu noch eine Dose Meringue Powder, welches man zum stabilisieren von Frosting oder Icing nimmt. Normalerweise nimmt man dafür Eiweiß, aber das hält sich nicht so lange und verdirbt recht schnell. Mit diesem Puder kann man auf Eiweiß verzichten und die Masse bleibt trotzdem fest.


Und an dieser Stelle möchte ich nochmals an alle  DANKE sagen, die mir mit diesen Präsenten eine große Freude bereitet haben – Vielen lieben Dank Ich kann es kaum erwarten das neue Equipment auszuprobieren, ihr dürft also auf Ergebnisse gespannt sein.

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