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Mohnkuchen

Eigentlich wollte ich diesen Kuchen schon Ostern backen, doch irgendwie fehlte die Zeit. Also habe ich mich heute dazu entschlossen, den Mohnkuchen mal auszuprobieren. Ich mag Mohn unheimlich gerne und als Kuchen noch mehr. Das Rezept habe ich mir rausgesucht und war doch etwas überrascht, weil so gar kein Mehl oder Backpulver benötigt wird. Aber es geht auch ohne, wie man sehr gut sehen kann.

für eine Springform 26 cm Ø
180 g Butter + etwas zum ausfetten
200 g gem. Haselnüsse
250 g backfertige Mohnfüllung
70 g Rohrzucker
5 Eier
5 EL Orangensaft
3-4 EL Aprikosengelee

Die Springform ausfetten und den Backofen auf 175 Grad vorheizen.

Die Butter in einem Topf schmelzen und dann etwas abkühlen lassen. Die Eier trennen und Eiweiß steif schlagen. Die geschmolzene Butter, Zucker, Eigelb, Haselnüsse, Mohn und Orangensaft (ich habe hier stattdessen etwas Vanille hinzugefügt, da ich Orange nicht so gerne mag) in eine Schüssel geben und mit dem Mixer alles gut vermischen. Dann das Eiweiß vorsichtig unterheben und den Teig in die Form geben.

Im Backofen 45-60 Minuten backen. Der Kuchen ist fertig, wenn er in der Form nicht mehr wackelt und am Rand etwas dunkler ist. Ansonsten einfach die Garprobe machen. Den Kuchen nach dem Backen noch ca. 10 Minuten in der Form ruhen lassen und dann stürzen. Den noch warmen Kuchen mit dem Aprikosengelee bestreichen und dann komplett auskühlen lassen.

Ein reiner Mohngenuss und mit etwas Sahne unschlagbar. Schön fluffig und saftig. Mohnliebhaber kommen auf jeden fall auf ihre Kosten.

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Osterfrühstück Teil 2

Leider ist es heute sehr ungemütlich da draußen. Dennoch war ich als  kleine Umzugshelferin unterwegs und zur Stärkung gab es vorab Bananenpancakes mit Mandeln und Ahornsirup.


Ich muss allerdings gestehen, dass die Pancakes aus der Flasche kommen. Also nur Milch dazu, kräftig schütteln und ab in die Pfanne. Für mehr reichte die Zeit nicht, allerdings schmecken die auch sehr gut. Fertigprodukte müssen ja nicht immer zwangsläufig schlecht schmecken. Kann man also wirklich mal ausprobieren, wenn man keine Lust hat, vor dem Frühstück noch lange den Schneebesen zu schwingen.

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Frohe Ostern!

Seien wir mal ehrlich: für mich ist heute Ostern nicht mehr wirklich etwas besonderes. Aufregend war es, als ich noch klein war, ich morgens schon um 7 Uhr wach war und die bunten Ostereier suchen wollte. Meine gefundenen Ostereier durfte ich dann immer an Papa Visual Taste’s Kopf klopfen, bis die Schale aufsprang. Das war unsere Tradition.
Heute, fernab vom „klein sein“, suche ich nicht mehr nach Ostereier, sondern nach Ideen und Rezepte für ein schönes Osterfrühstück. Macht mir auch Spaß und man kann in Ruhe schlemmen.


Zum heutigen Osterfrühstück gab es Eier mit einem kleinen Salat aus Rucola, Schinken, Perlzwiebeln und Cornichons. Definitiv ein Frühstück, dass nicht nur an Ostern auf dem Tisch stehen sollte, sondern man auch gerne zwischendurch mal essen kann.

In disem Sinne wünsche ich Euch allen schöne Ostern und frohes Schlemmen!

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Focaccia

Zum Abschluss des heutigen Tages habe ich Focaccia selbst gebacken. Generell finde ich selbst gebackenes Brot sehr lecker und man hat einfach mehr Möglichkeiten es so zu backen, wie es einem am besten schmeckt. Und da ich Rosmarin ebenfalls sehr gerne als Geschmack mag, ist dies eine perfekte Mischung.

Für 1 kleines Blech
225 g Mehl
8 Zweige Rosmarin
7-8 EL Olivenöl
½ Würfel Hefe
Salz

Rosmarin waschen und die Nadeln von den Stielen zupfen und fein hacken. 150 ml Wasser leicht erwärmen, Hefe hineinbröseln und darin auflösen. Mehl, ½ TL Salz, die Hälfte des Rosmarins, 2 EL Öl und angerührte Hefe mit dem Knethaken des Mixers zu einem Teig verkneten. Dann zugedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen.

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Teig mit den Händen durchkneten, auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig ausrollen. Backblech mit Backpapier auslegen. Teig daraufgeben, mit einem Kochlöffelstiel oder mit einem Finger Löcher hineindrücken. Wieder zugedeckt ca. 10 Minuten gehen lassen.

Brot mit 3–4 EL Öl beträufeln, mit Salz und übrigem Rosmarin bestreuen. Dann großzügig mit Wasser besprühen – der Teig sollte aber nicht im Wasser schwimmen. Das Blech in den Backofen schieben und 10–15 Minuten braun backen.

Das Focaccia passte hervorragend zum heutigen Abendessen – Lachs auf Zitronen-Kohlrabi.

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Brunch-Zeit

Den ersten freien Tag beginnen wir nicht nur mit Sonne, sondern auch mit einem leckeren Frühstück bzw. Brunch – luftiges Rührei mit ein paar Nordseekrabben. So fängt der Tag schon mal gut an.

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Martha Stewart’s Chocolate Cookies

Die Feiertage stehen kurz bevor und ich weiß gar nicht wohin mit meinen Ideen. Leider fehlte die Zeit, um mal alles auszuprobieren, aber die freien Tage sind schon fast da, und da wird dann noch mal experimentiert.
Diese Woche habe ich jedenfalls ein paar Kekse gebacken. Nach einem Rezept von Martha Stewart – eine der Ikonen in Sachen D.I.Y., Wohneinrichtung, Kochen & Backen. Und da das Thema klar im Vordergrund steht, sind natürlich kleine Osterhase draus geworden. Mit der Verzierung habe ich mich allerdings etwas verschätzt. „Mal schnell verzieren“ klappt leider gar nicht, da muss man sich schon 3-4 Stunden Zeit nehmen, um a) auch alle Kekse zu verzieren und b) dieses auch ordentlich zu machen. Also ein kleiner Tip: Nehmt Euch die Zeit für die kleinen niedlichen Hasen.

ca. 40 Stück

180 g Mehl + Mehl zum Ausrollen
170 g Butter (so weich, dass man sie leicht verarbeiten kann)
340 g Zucker
60 g dunkles Kakaopulver
½ TL Vanille
½ TL Zimt
1 Prise Salz
1 Ei

Mehl, Kakaopulver, Salz und Zimt in eine Schüssel sieben. Die Butter und Zucker in einer zweiten Schüssel 3 Minuten auf hoher Stufe mixen, bis eine cremige Masse entsteht. Dann das Ei und Vanille hinzufügen und noch mal 2 Minuten mixen. Das Mehlgemisch einrieseln lassen und auf niedriger Stufe 1 Minute mixen. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für eine Stunde in den Kühlschrank legen.

Backofen auf 175 Grad vorheizen.
Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Teig 1 cm dick ausrollen und schnell Formen ausstechen. Die Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und 9 Minuten backen lassen. Sollte der Teig beim Ausrollen oder Ausstechen zu weich werden, einfach noch mal für ein paar Minuten in den Kühlschrank legen.

Nach dem Backen die Kekse auf dem Backpapier komplett auskühlen lassen und danach nach belieben verzieren. In einer Dose halten sich die Kekse bis zu einer Woche.

Die Schoko-Kekse sind zauberhaft. Wer mag, kann sie natürlich noch mit extra Schokostückchen oder Nüssen pimpen. Einfach in den Teig mit verarbeiten, aber dann sollte man sie aber auch etwas dicker ausstechen.

Ich gehe jetzt weiter naschen und wünsche Euch ein paar schöne freie Tage.

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Spinat-Ricotta-Muffins

Am gestrigen Samstag hat sich das Wetter hier in Hamburg von so ziemlich allen Seiten gezeigt: es war sehr stürmisch, dazu gab es abwechselnd Schnee, Hagel, Regen und Sonnenschein. Einer dieser Tage, an dem man gar nicht mehr weiß, was man überhaupt anziehen soll. Immerhin konnte man getrost den Regenschirm Zuhause lassen, der wäre einem eh nur um die Ohren geflogen.

Ich habe mich dennoch auf den Weg in die Stadt gemacht, mich mit einer Freundin getroffen und den ein oder anderen Backladen besucht. Ich war auf der Suche nach ein paar Muffin-Förmchen, da ich einem Geburtstagskind eine kleine Freude machen wollte.
Muffin-Förmchen habe ich gefunden, aber natürlich nicht nur die, sondern auch noch andere Back-Accessoires. Immerhin steht Ostern kurz bevor und wir wissen, was das bedeutet: der Backofen wird glühen. Aber bleiben wir erstmal bei den Muffins. Dieses mal sind es nämlich herzhafte Muffins geworden – Spinat-Ricotta-Muffins. Ich fand sie sehr lecker, sie sind schnell gemacht und eigenen sich super als Finger-Food.

Für 12 Muffins
150 g Blattspinat oder Babyspinat
250 g Ricotta
200 ml Milch
280 g Mehl
50 g Parmesan
60 g Butter
3 EL Pinienkerne
3-4 Stile Basilikum
1 TL italienische Kräuter
2 Eier
3 TL Backpulver
2 EL Zucker
½ TL Salz

Den Spinat waschen, trocknen und grob in Stücke zupfen. Parmesan reiben. Die Pinienkerne ohne Fett in der Pfanne anrösten und abkühlen lassen. Basilikum waschen und fein hacken.

Backofen auf 190 Grad vorheizen. Eine 12-er Muffinform entweder ausbuttern oder mit Förmchen auslegen. Die Butter in einem Topf oder in der Mikrowelle zerlassen. Dann mit einem Schneebesen die Butter, Milch und die Eier miteinander verschlagen. In einer zweiten Schüssel das Mehl, Backpulver, Zucker und Salz vermischen. Dann die flüssigen Zutaten zu der Mehlmischung geben und mit einem Teigschaber oder Holzlöffel nur kurz verrühren, bis sich die Zutaten gerade so vermischt haben.

Dann vorsichtig den Ricotta, Pinienkerne, Parmesan, Spinat und die Kräuter unterheben, dabei nicht zu sehr rühren! Den fertigen Teig in die Muffinform geben und im Backofen ca. 18-20 Minuten backen lassen (Garprobe machen). Dann die Muffins herausnehmen, noch ca. 10 Minuten in der Form ruhen lassen und entweder warm oder kalt servieren.

Wenn man sie warm servieren möchte, passen Butter und Brot noch prima dazu. Kalt schmecken sie allerdings auch sehr gut. Ein perfekter Begleiter für ein Buffet oder zum Brunch.

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