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Eine Hochzeitstorte

Das waren 3 spannende Tage. Wie ich ja bereits berichtete, habe ich meine erste Hochzeitstorte für Freunde gemacht, die gestern ihre Hochzeit hatten. Somit habe ich eigentlich nichts anderes gemacht, als gebacken, eingefärbt, geknetet, modelliert, ausgestochen, ausgerollt und alles zusammen gesetzt. Das Timing war genau richtig und irgendwie hat alles ganz gut geklappt. Leider hatte jedoch unser Taxifahrer die Worte „Vorsichtig fahren“ nicht so ganz ernst genommen und ehe ich mich versah, rutschte die Torte auch schon über die Platte…auffangen konnte ich sie noch, jedoch hinterließ dies deutliche Spuren. Die Arbeit von 3 Tagen war somit dahin…ich bin jedoch froh, dass die Braut beim Anblick nicht in Tränen ausgebrochen ist, weil der Kuchen nun Macken hatte, sondern dass sich beide über die Torte freuten.

Der untere Teil der Torte besteht aus 2 Schokoladenkuchen mit Schoko-Buttercreme. Ziemlich mächtig, aber auch sehr lecker. Der obere Teil ist ein New York Cheesecake mit pürierten Erdbeeren und Basilikum-Zucker als Topping. Der schien bei der Hochzeitsgesellschafft am besten anzukommen.

Zum Kuchen gab es noch Cheesecake Muffins…

…sowie Black & White Cupcakes mit einem White-Chocolate–Frosting.

Bei den Cookies ist nur die Deko selbst gemacht. Ich dachte mir, ein paar kleine Kekse für zwischendurch können nie schaden und so habe ich Oreo Kekse einfach nur verziert. Übrigens ein guter Tip, wenn es mal schnell gehen muss. So machen normale Kekse immer was her.

Alles in allem hat diese Torte wirklich viel Spaß gemacht. Und ich habe wieder ein paar Dinge herausgefunden, die ich beim nächsten mal sicher anders machen würde. Aber das gehört ja auch dazu…learning by doing. Auch die Feier war sehr schön, das Buffet ein Traum und das Brautpaar glücklich. Und ich wurde immer wieder auf die Torte angesprochen und gefragt, ob ich das hauptberuflich mache. Auf die Verneinung folgte immer wieder ein „warum?“. Ja, warum eigentlich nicht? Eine Frage, der ich vielleicht doch mal auf den Grund gehen werde…

In diesem Sinne wünsche ich dem Brautpaar nochmals alles Liebe und eine wunderschöne Zeit in den Flitterwochen!

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(Fast) Faltenfrei

Ich habe mir noch ein mal viel Zeit genommen und mich ein wenig mehr mit dem Fondant angefreundet. Bisher hatte ich ganz oft das Problem, dass ich ständig Falten beim Fondant hatte, wenn ich einen Kuchen damit eingedeckt habe. Also habe ich mir ein paar „Tips & Tricks“ durchgelesen und mir einen Fondantglätter angeschafft.

Bildcredit: homat-backwelten.de

Also Kuchen backen – eine Sachertorte – und auskühlen lassen. Dann habe ich erstmal den Kuchen mit einer Schokocreme bestrichen, weil der Fondant auf trockenem Kuchen nicht haftet. Dann kommt der anstrengenste Teil, nämlich den Fondant ausrollen. Ein Tip hier: der Fondant muss so weit ausgerollt werden, dass er fast doppelt so breit wie der Kuchen selbst ist.
Dann wird der Fondant auf den Kuchen gelegt und mit dem Fondantglätter glatt gestrichen und siehe da: keine einzige Falte! Das war mir schon ein paar kleine Freudensprünge wert.
Allerdings hatte ich den Kuchen dann auf die Tortenplatte gelegt und ich dachte, dass er dort drauf passen würde, was er nicht tat. Somit rutschte der Kuchen etwas in sich zusammen und Zack! gab es wieder kleine Falten. Memo an mich: größere Tortenplatte besorgen.


Die Deko wollte ich schlicht halten. Eine kleine Blume und einen Streifen, um den Kuchen am Boden abzuschließen. Die Blume habe ich einfach aus eingefärbten Fondant ausgestochen, mit etwas Wasser miteinander verbunden und in einen Eierkarton gelegt, damit sich die Blätter biegen. Denn Fondant verhärtet sich an der Luft leicht und somit bleibt die gewünschte Form bestehen.


Den Streifen habe ich einfach ausgerollt, mit etwas Wasser bestrichen, dran geklebt und mit kleinen Zuckerherzen verziert.


Alles in allem bin ich zufrieden. Der Kuchen sieht hübsch aus und die Sachertorte schmeckt einfach lecker.

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Für den Frühstückstisch

Als ich noch ein kleines Mädchen war, habe ich viele Tage in dem Garten meiner Großeltern verbracht. Ich hab es geliebt, mir hier und da eine Erdbeere, Stachelbeere, Rhabarber oder Kirschen vom Baum/Strauch in dem Mund zu stecken. Ich kann mich noch dran erinnern, dass ich irgendwann mal lauter rote Flecken nach ein paar Erdbeeren bekam und ich keine mehr essen durfte. Fand ich natürlich doof. Aber die Allergie ging irgendwann weg und ich kann Erdbeeren wieder essen.

Wenn allerdings Erdbeeren, dann frische oder frisch zubereitete. Diese ganzen Erdbeerjoghurts oder gar Erdbeereis schmeckt einfach nur bäh. Und nun gibt es endlich überall die frischen Erdbeeren und die ersten landen bei mir im Topf. Mit frischem Basilikum. Und heraus kommt eine leckere Erdbeere-Basilikum Marmelade.

Marmelade kann man ja wirklich unglaublich schnell selbst machen. Teilweise muss man das Obst ja nicht mal mehr kochen. Und da ist es doch schade, dass man dann doch immer wieder zu Marmelade der aus der Theke greift. Man kann Obst mit allerlei mischen und das völlig unkompliziert. Und wenn sie ungeöffnet sind, halten sie sich ja auch recht lange. Letztes Jahr habe ich Marmelade mit Minze & Amaretto gemacht. Und dieses Jahr wird es sicher noch die ein oder andere Variante an Marmelade geben.

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Ich hab da ein Geschenk

Zum Geburtstag gibt es bekanntermaßen Geschenke. Und Kuchen. Und was kommt raus, wenn man beides miteinander verbindet? Ein Geschenk-Kuchen. So die Theorie. Die Praxis sah dann so aus:

Ich entwickle immer mehr eine gewisse Liebe zum Fondant. Fondant ist übrigens eine Knetmasse, die aus Wasser, Sirup und viel Zucker hergestellt wird. Man kann sie in gut sortierten Backshops kaufen. Meistens ist die Masse geschmacksneutral, dafür gibt es sie in allen erdenklichen Farben. Man kann ihn aber auch selbst einfärben oder aber Aromen hinzufügen. Außerdem kann man ihn gut verarbeiten. Meistens wird er zum überziehen von Kuchen, Torten oder Pralinen benutzt und aus ihm werden Deko-Elemente modelliert. Man kann mit Fondant also so ziemlich alles machen, was man will.
Hört sich alles einfach an, aber so ganz einfach ist es für mich noch nicht, Kuchen damit einzudecken. Irgendwie hab ich immer kleine Falten oder Beulen. Man muss sich da wirklich Zeit für nehmen und ich muss einfach noch ein klein wenig üben. Immerhin klappt es schon recht gut mit dem Modellieren von Dekorationen.

Das Innenleben dieses Kuchens ist übrigens ein Schokoladenkuchen mit einer Mandelcreme-Füllung. Der braune Überzug ist Fondant mit Kakaogeschmack und die weiße Deko geschmacksneutraler Fondant. Eine kleine Kalorienbombe schlechthin und sicherlich kein Kuchen, für Kalorienzähler, aber ganz ehrlich: wer will schon einen Diät-Kuchen?

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