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Apfelgelee mit Melisse

Am Wochenende ist mir aufgefallen, dass ich dieses Jahr noch gar keine Marmelade gemacht habe. Die beiden letzten Jahre hatte ich immer mal wieder mit Erdbeer-Kombinationen experimentiert. Dieses Jahr wollte ich mal was mit Äpfeln machen. Auf die Idee bin ich allerdings auch nur gekommen, weil ich so schöne Büroklammern in Form von Äpfel gefunden hatte. Im Kopf hatte ich schon ein perfektes Bild von Marmeladengläser mit dieser Klammer. Fehlte nur noch das passende Rezept. Doch auch dieses war schnell gefunden und schon war es fertig – Apfelgelee mit Melisse.

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Schon das noch lauwarme Gelee mochte ich sehr gerne. Und die Kombination mit der Melisse ist meiner Meinung nach eine perfekte Mischung. Probiert es selbst aus:

Für 4 Gläser á 300 ml
2,25 kg Äpfel (Ersatzweise 900 ml Apfel-Direktsaft ohne Zuckerzusatz und Konservierungsstoffe)
Saft einer Zitrone
500 g Gelierzucker (2:1)
4 Stiele Melisse
6 cl Calvados

Den kleinsten Apfel waschen, trocken reiben und halbieren. Eine Hälfte in sehr dünne Scheiben schneiden und mit etwas Zitronensaft einreiben. Den anderen halben Apfel und die restlichen Äpfel im Entsafter entsaften. Den Apfelsaft mit dem Gelierzucker und dem Zitronensaft in einen Topf geben und aufkochen. 4 Minuten sprudelnd kochen lassen.

Die Apfelscheiben die letzte Minute mitkochen lassen. Melisse waschen, trocken tupfen und die Blättchen hacken. Calvados und Melisse zu dem Gelee hinzufügen und Gelee in die vorbereiteten Gläser füllen, sofort verschließen und auf den Kopf stellen.

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Gelee schmeckt übrigens nicht nur auf Brot oder Brötchen. Man kann ihn auch als Belag auf Kuchen oder Torten (oder zwischen Kuchenschichten) benutzen. Als „Kleber“ für Fondant ist Gelee allerdings nicht geeignet, weil dadurch das Fondant weich wird und kaputt gehen kann.

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Für den Frühstückstisch

Als ich noch ein kleines Mädchen war, habe ich viele Tage in dem Garten meiner Großeltern verbracht. Ich hab es geliebt, mir hier und da eine Erdbeere, Stachelbeere, Rhabarber oder Kirschen vom Baum/Strauch in dem Mund zu stecken. Ich kann mich noch dran erinnern, dass ich irgendwann mal lauter rote Flecken nach ein paar Erdbeeren bekam und ich keine mehr essen durfte. Fand ich natürlich doof. Aber die Allergie ging irgendwann weg und ich kann Erdbeeren wieder essen.

Wenn allerdings Erdbeeren, dann frische oder frisch zubereitete. Diese ganzen Erdbeerjoghurts oder gar Erdbeereis schmeckt einfach nur bäh. Und nun gibt es endlich überall die frischen Erdbeeren und die ersten landen bei mir im Topf. Mit frischem Basilikum. Und heraus kommt eine leckere Erdbeere-Basilikum Marmelade.

Marmelade kann man ja wirklich unglaublich schnell selbst machen. Teilweise muss man das Obst ja nicht mal mehr kochen. Und da ist es doch schade, dass man dann doch immer wieder zu Marmelade der aus der Theke greift. Man kann Obst mit allerlei mischen und das völlig unkompliziert. Und wenn sie ungeöffnet sind, halten sie sich ja auch recht lange. Letztes Jahr habe ich Marmelade mit Minze & Amaretto gemacht. Und dieses Jahr wird es sicher noch die ein oder andere Variante an Marmelade geben.

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Osterfrühstück Teil 2

Leider ist es heute sehr ungemütlich da draußen. Dennoch war ich als  kleine Umzugshelferin unterwegs und zur Stärkung gab es vorab Bananenpancakes mit Mandeln und Ahornsirup.


Ich muss allerdings gestehen, dass die Pancakes aus der Flasche kommen. Also nur Milch dazu, kräftig schütteln und ab in die Pfanne. Für mehr reichte die Zeit nicht, allerdings schmecken die auch sehr gut. Fertigprodukte müssen ja nicht immer zwangsläufig schlecht schmecken. Kann man also wirklich mal ausprobieren, wenn man keine Lust hat, vor dem Frühstück noch lange den Schneebesen zu schwingen.

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Frohe Ostern!

Seien wir mal ehrlich: für mich ist heute Ostern nicht mehr wirklich etwas besonderes. Aufregend war es, als ich noch klein war, ich morgens schon um 7 Uhr wach war und die bunten Ostereier suchen wollte. Meine gefundenen Ostereier durfte ich dann immer an Papa Visual Taste’s Kopf klopfen, bis die Schale aufsprang. Das war unsere Tradition.
Heute, fernab vom „klein sein“, suche ich nicht mehr nach Ostereier, sondern nach Ideen und Rezepte für ein schönes Osterfrühstück. Macht mir auch Spaß und man kann in Ruhe schlemmen.


Zum heutigen Osterfrühstück gab es Eier mit einem kleinen Salat aus Rucola, Schinken, Perlzwiebeln und Cornichons. Definitiv ein Frühstück, dass nicht nur an Ostern auf dem Tisch stehen sollte, sondern man auch gerne zwischendurch mal essen kann.

In disem Sinne wünsche ich Euch allen schöne Ostern und frohes Schlemmen!

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Brunch-Zeit

Den ersten freien Tag beginnen wir nicht nur mit Sonne, sondern auch mit einem leckeren Frühstück bzw. Brunch – luftiges Rührei mit ein paar Nordseekrabben. So fängt der Tag schon mal gut an.

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Eier-Kresse-Toasties

Als ich noch klein war, gab es immer Sonntags ein Frühstücksei. Wir hatten so einen Oldschool Eierkocher, der aber immer gute Arbeit geleistet hat und sobald er anfing zu piepen, war das Frühstück eröffnet.
Heute allerdings gab es eine kleine Abwandlung vom „normalen“ Frühstücksei. Mit ein wenig Kresse, einer schnell gemachten Creme und etwas Salat hat man ein leckeres Ei auf dem Teller.

Eine perfekte Stärkung für den heutigen Tag, denn heute ist wieder Backtag. Aber dazu später mehr…

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Marmelade, oh Marmelade

Bei einem Besuch bei meinen Eltern gab es zum Frühstück selbstgemachte Marmelade – aus Erdbeeren mit Basilikum. Eigentlich mag ich Marmelade, egal ob so auf‘s Brot oder mit Erdnussbutter drunter. Allerdings schmeckt die Marmelade aus den Supermarktregalen doch irgendwie immer künstlich. Aber mit dieser Marmelade auf dem Frühstückstisch war ich wieder angefixt.

Zuhause angekommen habe ich mich über das Marmelade machen schlau gemacht und festgestellt, dass es scheinbar recht simpel ist. Da ich Kirschen aus dem Garten meiner Eltern mitbekommen habe, musste ich nur noch Erdbeeren, frische Minze und kleine Gläser  kaufen. Putzen, schneiden, kochen, in Gläser abfüllen und fertig war meine erste Marmelade – Erdbeere-Minze und Kirsche-Amaretto. Hätte ich nur vorher gewusst, dass sich mein Marmeladen-Appetit so dermaßen erhöht, hätte ich nicht so viele Gläser  an die Naschkatzen verteilt – zwinker, zwinker.

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