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Pilzrisotto auf Schmorgurke

So langsam aber sicher klopft der Herbst an die Türen. Das jedenfalls ist mir heute aufgefallen, nachdem ich registriert habe, wie viele Blätter bereits auf dem Boden liegen und das es allmählich immer früher dunkel wird.
Doch noch kann man Schmorgurken bekommen. Ich kenne sie eigentlich nur von früher, als im Keller meiner Großeltern allerlei Einmachgläser in den Regalen standen – unter anderem eingemachte Schmorgurken, die es im Herbst und Winter zum Abendbrot gab.
Ich hatte bereits eine Schmorgurkenpfanne mit Hack und einer Schmand-Senf-Soße gemacht, die äußerst lecker war. Das Rezept und Bilder werde ich beim nächsten Kochen mal posten. Heute jedoch habe ich Risotto mit Schmorgurke kombiniert – Pilzrisotto auf Schmorgurke.

Ich bin ja ein riesen Fan von Risotto, weil es einfach zu machen ist und man es vielfach aufpeppen kann. Das Risotto muss leicht matschig sein, der Reis jedoch muss noch etwas Biss haben, dann ist es genau richtig. Mein Risotto mache ich allerdings ohne Alkohol, weil nicht jeder den Geschmack mag. Den Weißwein kann man auch gut und gerne durch Gemüsebrühe ersetzen. Aber genug, hier das Rezept:

(Für 2 Personen)
200 g verschiedene Pilze
200 g Risotto-Reis
200 ml trockener Weißwein (alternativ Gemüsebrühe)
700 ml Gemüsebrühe
50 g Pecorino
6 Stile Thymian
2 Schmorgurken á ca. 500 g
4 Lauchzwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 EL + 1 TL Butter

Die Pilze putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Thymian waschen, trocken schütteln und von 2 Stielen die Blätter abzupfen. Den Rest zum Garnieren beiseite legen. Lauchzwiebeln waschen und in Ringe schneiden. Knoblauch schälen und fein würfeln.

Butter in einem Topf erhitzen und die Pilze, Lauchzwiebeln und Knoblauch darin andünsten. Reis zufügen und glasig dünsten. Nach und nach den Wein und 600 ml Brühe zugießen (alternativ 800 ml Brühe zugießen). Das Risotto bei kleiner Flamme leicht vor sich hin köcheln lassen und so wenig wie möglich rühren. Sobald der Reis Flüssigkeit aufgenommen hat, portionsweise die restliche Brühe zugießen. Insgesamt dauert das zwischen 30-35 Minuten. In den letzten 5 Minuten die Thymian-Blätter hinzufügen.

Die Schmorgurke waschen, schälen und der länge nach halbieren und die Kerne entfernen. Von den Enden ca. 5 cm abschneiden. Hier sind nämlich die meisten Bitterstoffe drin und können das Essen sehr bitter schmecken lassen, wenn man die Enden nicht entfernt. 100 ml Brühe in einer großen Pfanne zum Kochen bringen und die Hälften darin 10 Minuten von allen Seiten dünsten lassen.

Wenn das Risotto fertig ist, vom Herd nehmen und 5 Minuten ruhen lassen. Dann ca. 1 TL Butter und geriebenen Pecorino hinzufügen und vorsichtig unterrühren. Dann nochmals 5 Minuten ruhen lassen.

Die Gurken auf einem Teller anrichten und das Risotto drauf verteilen und mit gehobelten Pecorino und Thymian-Stiele garnieren.

Gutes gelingen und lasst es Euch schmecken!

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Beta vulgaris subsp. vulgaris

Schon seit einigen Wochen habe ich Rote Bete für mich entdeckt. Ich kann mich nur an ein einziges Mal erinnern, dass ich als Kind mal Rote Bete gegessen habe. Ich höre Papa Visual Taste heute noch sagen „Aber nicht kleckern, das kriegen wir aus deiner weißen Bluse nie wieder raus“, aber ich kleckerte natürlich…
Jedenfalls habe ich Rote Bete hier und da mal ausprobiert und heute einen Salat gemacht, der einfach lecker ist. Mit etwas Petersilie, Sesam, Ricotta und ein paar Kichererbsen wird das eine runde Sache. Dazu ein Dressing aus Weißweinessig und Olivenöl und der Salat bekommt einen leicht säuerlichen Geschmack, der aber ganz angenehm ist. Dazu ein gebratenes Hähnchenbrustfilet, gewürzt mit etwas Salz, Pfeffer und Paprikapulver.

Rote Bete ist übrigens sehr gesund, da in ihr ein hoher Gehalt an Vitamin-B, Kalium, Eisen und Folsäure drin steckt. Aber man muss natürlich den leicht erdigen Geschmack mögen.

Ich kann jedenfalls Rote Bete empfehlen und sie wird sicher weiterhin in verschiedenen Variationen auf meinem Teller landen. Und dieser Salat auf jeden Fall auch öfter. Guten Appetit!

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Kochhaus – das begehbare Rezeptbuch

In Hamburg hat ein ganz feiner Laden eröffnet: Kochhaus – das begehbare Rezeptbuch. Das Prinzip ist, folgendes:
„Kochhaus ist das erste Lebensmittelgeschäft, das sich konsequent dem Thema Selber-Kochen widmet und nicht mehr nach Warengruppen, sondern nach Rezepten sortiert ist. An frei stehenden Tischen voller frischer Zutaten finden die Kunden alles, was sie zu einem bestimmten Gericht brauchen. Gegliedert nach Vorspeisen, Hauptspeisen und Nachspeisen, für jeweils zwei, vier oder mehr Personen.

Quelle: Google

Das in dieser Form weltweit einzigartige begehbare Rezeptbuch bietet ein ständig wechselndes Angebot der Zutaten für ca. 20 Rezepte. Jederzeit gibt es eine Auswahl von Vorspeisen, Salaten und Suppen. Dazu verschiedene Pasta-, Fisch- und Fleischgerichte. Und natürlich einige raffinierte Nachspeisen.

Kochhaus spricht alle an, die Spaß am Kochen und Ausprobieren neuer Rezepte haben. Vom blutigen Anfänger bis zum ambitionierten Hobbykoch. An den Rezepttischen hängen große farbige Tafeln, die auf einen Blick zeigen, was für ein Gericht alles benötigt wird. Und jeder bekommt eine Schritt-für-Schritt-Kochanleitung in Bildern mit nach Hause, damit das perfekte Dinner garantiert gelingt.“


Mr. Visual Taste und ich haben diese Woche bereits ein Gericht ausprobiert und waren angenehm überrascht. Es gibt natürlich ein paar Zutaten, die man dort nicht bekommt, jedenfalls nicht portioniert, dazu gehören z.B. Salz, Pfeffer und Öl, aber sowas hat man ja eigentlich in der Küche stehen. In handelsüblichen Mengen kann man aber dort auch diese und andere Ding erwerben. Und man kann sich dort auch auf einen Kaffee oder Suppe gemütlich hinsetzen.
Heute haben wir noch mal ein Gericht ausprobiert: Crespelle mit Champignon-Wallnuss-Füllung auf frischem Spinat. Doch recht aufwendig zu kochen, aber es war wirklich sehr lecker.


Was mich an dem Kochhaus fasziniert ist, dass die meisten Produkte nicht nur aus der Region kommen, sondern auch Bio-Produkte sind. Und das zu einem, wie ich finde, sehr guten Preis. Dieses Gericht z.B. hat 4,80 Euro pro Person gekostet. Ich glaube nicht, dass man auf dem Markt oder im Supermarkt günstiger davon kommt.

Wer also in Hamburg oder Berlin wohnt, der sollte mal nach dem Kochhaus ausschau halten und sich auf ein tolles Essen freuen.

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Gemüse Minestrone mit Blätterteigstangen

Und wieder jagt ein Nieser den anderen und die Nase läuft wie ein Wasserfall – gefühlt jedenfalls. Keine Ahnung, woher das nun wieder kommt, aber solange es nur ein kleiner Schnupfen ist, will ich gar nicht groß meckern. Im Gegenteil, ein weiterer Grund, ein leckeres Süppchen zu kochen – okay, Minestrone. Gemüse, ich komme!

2-3 Personen
1 Stange Lauch
1 kleine Zucchini
½ Kohlrabi
1 kleine Möhre
40 g Reis
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
700 ml Gemüsebrühe
Öl
Salz & Pfeffer
½ TL Piment
Sesam
1 Lage Blätterteig

Reis nach Packungsanleitung kochen. Blätterteig etwas auftauen lassen. Lauch, Zucchini, Kohlrabi und Möhre waschen und in mittlere Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Öl in einem Topf erhitzen, Knoblauch und Zwiebel darin andünsten. Dann den Kohlrabi und Möhren hinzufügen und mitdünsten lassen, mit Gemüsebrühe ablöschen und zum kochen bringen und 5 Minuten leicht köcheln lassen.

Den Blätterteig in 4 längliche Scheiben schneiden, mit etwas Wasser befeuchten und den Sesam leicht dran drücken. Blätterteigstreifen aufzwirbeln, auf das Backblech legen und nach Anleitung backen lassen.

Lauch und Zucchini zur Suppe hinzufügen und weitere 5 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Piment abschmecken und zum Schluss den Reis unterrühren. Die Minestrone mit den Blätterteigstangen servieren.

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Pizza Rucola

Pizza. Beliebt bei Groß und Klein und in allerlei Varianten erhältlich. Ich bin ja nicht so der Fan von komplett überladenen Pizzen. Lieber etwas weniger, dafür aber so richtig lecker.
Pizza kaufen kann jeder, ich dagegen haben heute meine Pizza selbst gemacht – wenn schon, denn schon. Sehr sehr lecker.

1 Backblech
für den Pizzateig:
300 g Weizenmehl
½ Würfel frische Hefe
130 ml lauwarmes Wasser
3 EL Olivenöl
1 TL Salz
(alternativ kann man auch fertigen Pizzateig nehmen)

für den Belag:
200 g Mozzarella
6 Scheiben Parmaschinken/Serrano-Schinken
10 mittelgroße Champignons
2 Knoblauchzehen
250 g fein gehackte Tomaten aus der Dose*
12 Blätter Basilikum
1 TL Oregano
Salz & Pfeffer
2 Hände voll Rucola
Olivenöl
frischer Parmesan

* Die Tomaten aus der der bzw. die Soße lässt den Teig doch sehr aufweichen. Alternativ nimmt man nur wenig passierte Tomaten und legt oben noch ein paar klein geschnittene Tomaten drauf.

Für den Pizzateig das Mehl mit dem Salz vermischen. Hefe ins lauwarme Wasser bröseln und mit einer Gabel rührend darin auflösen. Olivenöl ins Hefegemisch einrühren. Die Flüssigkeit mit dem Mehl vermischen und so lange mit den Händen verkneten bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Der Pizzateig sollte nicht zu fest und nicht zu klebrig sein. Wenn er zu feucht ist, noch etwas Mehl hineinkneten. Den Teig in einer abgedeckten Schüssel 3 Stunden auf das doppelte Volumen aufgehen lassen.

Ofen auf 230 Grad Ober/Unterhitze vorheizen. (Auf keinen Fall Umluft nehmen, davon wird die Pizza steinhart.) Backpapier für das Blech zurechtschneiden und den Teig auf dem Papier mit einem bemehlten Nudelholz ausrollen und 15 Minuten ruhen lassen.

Den Knoblauch in die Tomaten pressen und mit Oregano vermischen. Mit einem Löffel auf der Pizza verteilen. Schinken und Champignons verteilen. Basilikumblätter zerreißen und aufstreuen. Mit Pfeffer und Salz würzen. Mozzarella auf der Pizza verteilen. Alles mit etwas Olivenöl beträufeln. (Beträufeln heißt zurückhaltend Tropfen rausfließen lassen, keine Pfützen auf der Pizza anlegen!)
Pizzablech im oberen Ofendrittel ca. 15 Minuten backen. Die Pizza ist fertig, wenn der Käse schön angebräunt ist.

Wenn die Pizza fertig ist, den Rucola waschen, trocknen und auf der Pizza verteilen. Dann salzen & pfeffern. Zum Schluß etwas Parmesan darüber hobeln und sofort servieren.

Mjam!

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Nudeleintopf

So langsam aber sicher wird es bitterkalt da draußen. Die Handschuhe und Mütze kommen nun wieder zum Einsatz und irgendwie niesen und rotzen ganz schön viele Leute um mich rum. Über kurz oder lang erwischt es einen da auch. Und wie kann man sich da besser stärken, als mit einem schönen Eintopf, der voller Vitamine steckt, aber auch schnell zuzubereiten ist. Das schnelle Rezept habe ich mal wieder bei Essen & Trinken finden können.

(Für 2 Personen)
750 ml Gemüsebrühe
200 g Puten- oder Hähnchenbrustfilet
80 g Suppennudeln
Suppengrün (gibt es fertig zusammengestellt im Supermarkt)
1 kl. rote Paprikaschote
2 EL Öl
Salz & Pfeffer

Die Suppennudeln nach Packungsanweisung kochen. Das Suppengrün und rote Paprikaschote putzen und würfeln. Die Gemüsebrühe zum kochen bringen, das Gemüse dazugeben und 8-10 Minuten kochen lassen. Das Putenbrustfilet würfeln und in einer Pfanne mit dem Öl rundherum braun anbraten und mit Salz & Pfeffer würzen. Die fertigen Nudeln und das Fleisch in die Suppe geben und nochmals aufkochen lassen. Mit Salz & Pfeffer würzen und mit gehackter Petersilie bestreut servieren.

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Pasta mit Spinat und Ziegenkäse

Zum 30. Geburtstag meiner liebsten Freundin fuhr ich nach Leipzig, um mit ihr zu feiern. Ich reiste schon einen Tag eher an und mein bester Freund kochte das Abendessen. Und zwar „Tagliatelle mit Spinat und Ziegenkäse“. Meine Güte…war das lecker! Ich forderte natürlich gleich das Rezept ein und habe mir dieses Essen in der ersten Zeit bestimmt 1x die Woche gekocht. Im Laufe der Zeit, habe ich es jedoch ein klein wenig abgewandelt. Aus „Tagliatelle mit Spinat und Ziegenkäse“ wurde somit einfach nur „Pasta mit Spinat und Ziegenkäse“.

(für 2 Portionen)
400 g geschälte Tomaten aus der Dose
1-2 Knoblauchzehen (je nach Geschmack)
1 kl. Chillischote
6 Blätter Basilikum
100 g Ziegenweichkäse (in 2 Stücke geteilt)
200 g Blattspinat
1 TL Oregano
½ TL Gemüsebrühe
Pasta (Menge je nach Bedarf, Sorte je nach Belieben)
Olivenöl
Zucker
Balsamico
Balsamico-Creme (Aceto Balsamico di Moderna)

Den Spinat in einen Topf geben und auftauen lassen. Wasser für die Nudeln aufsetzen. Backofen auf 180 Grad vorheizen. Knoblauch in kleine Stücke schneiden. Chillischote entkernen und ebenfalls in kleine Stücke schneiden. Basilikumblätter in Streifen schneiden. Tomaten aus der Dose vierteln. Den Saft aber in der Dose lassen.

Öl in einem Topf erhitzen und den Knoblauch und Chillischote darin leicht andünsten. Dann die Tomaten hinzufügen und verrühren. Mit Brühe, Oregano, Balsamico und etwas Zucker abschmecken. Aufkochen lassen und dann bei kleiner Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen. Bei diesem Gericht mag ich die Soße nicht zu flüssig. Wer es aber etwas flüssiger mag, kann noch etwas Tomatensaft aus der Dose hinzufügen. Danach den Basilikum einrühren und noch für 2 Minuten ziehen lassen.
Tip: Mit der Chillischote kann man sich gerne mal vertun und die Soße wird zu scharf. Um die Soße etwas zu neutralisieren, kann man auch hier noch etwas Saft der Tomaten dazugeben.

Sobald das Nudelwasser kocht, die Nudeln kochen. Spinat auf kleiner Hitze aufwärmen. Den Ziegenkäse auf ein Backblech oder in eine Auflaufform legen und 10-15 Minuten im Backofen backen.

Ich benutze fertige Balsamico-Creme, weil ich beim selber machen der Blasamico-Creme schon 2 Töpfe ruiniert habe. Wer es dennoch versuchen möchte, der nehme 1 TL Zucker, erwärme diesen in einem Topf (nur ganz kleine Hitze), bis er leicht karamellisiert und lösche ihn dann mit Balsamico ab, bis eine leicht dickflüssige Masse entsteht.

Zum Servieren verteilt man zuerst die Nudeln auf dem Teller, belegt diese mit dem Blattspinat, darüber die Tomatensoße geben, darauf den Ziegenweichkäse geben und zum Schluss mit der Balsamico-Creme garnieren.

Seid diesem Gericht, weiß ich, was es heißt, eine Geschmacksexplosion im Mund zu haben: da ist diese leicht süßlich-scharfe Tomatensoße, kombiniert mit dem herben Geschmack des Ziegenkäses und der frische des Blattspinats…Man möchte einfach nur noch weiter essen, obwohl man schon längst satt ist. Also lasst es Euch schmecken!

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Hähnchenpäckchen mit Champignons

Manchmal weiß man einfach nicht, was man sich zum Abendessen machen soll. Geht mir jedenfalls immer mal wieder so. Heute war auch so ein Tag. Also lässt man sich inspirieren. Wo man dies sehr gut kann, ist bei Essen & Trinken – mal so als Tip für Euch. Da wurden wir auch fündig. „Hähnchenpäckchen mit Pfifferlingen“ sollte heute auf den Teller. Die Kurzfassung: Hähnchenbrustfilets und Gemüse in der Pfanne angebraten und in Backpapier verpackt nochmal schön im Ofen backen. Klingt super. Allerdings haben wir wohl die Pfifferling-Zeit verpasst, finden konnten wir jedenfalls keine mehr. Also stattdessen braune Champignons. Hauptsache Pilze.

Das Rezept allerdings schien dann doch etwas fragwürdig. Und als dort stand, man solle pro Portion noch 8 EL (!!!) Gemüsebrühe über das Gemüse verteilen, war ich mir sicher, dass sich dort jemand gewaltig vertan haben muss. Selbst 8 TL wären noch viel zu viel gewesen. Ich habe dann nur ein klein wenig drüber gebröselt.

Das Fazit: nun ja, alles doch recht salzig und es fehlt einfach das gewisse Etwas. Die Grundidee allerdings finde ich super. Also werde ich mal versuchen, etwas Neues daraus zu machen. Möglichkeiten gibt es jedenfalls viele und nach ein paar Versuchen, wird sich sicher etwas leckeres finden. Ihr werdet es ganz bestimmt erfahren.

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Lauchsuppe mit Bacon

Heute war es leider mal wieder soweit: die (hoffentlich) letzte Zahn-OP habe ich hinter mich gebracht. Hätte selbst nie gedacht, dass mir mal Schleimhaut transplantiert werden muss, aber was tut man nicht alles für das Wohl seiner Zähne. Nun denn, es ist geschafft und es war wirklich alles andere als angenehm, aber dafür kann ich mich jetzt selbst belohnen. Was bietet sich da mehr an, als ein paar Suppen auszuprobieren.

Da gerade überall in und auf den Märkten der Lauch (auch als Porree bekannt) zu finden ist, gab es also eine Lauchsuppe. Lauch hat durchaus viele Vorteile: es stecken nicht nur viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, wie Vitamin C, Vitamin K, Folsäure, Kalium, Calcium, Magnesium sowie Eisen und Mangan drin, er hat auch eine leichte antibakterielle Wirkung, die durch Allicin entsteht. Aber das Wichtigste: so eine Lauchsuppe schmeckt auch wirklich gut und sie ist schnell gemacht.

(für 2 Personen)
1 kleinen Kohlrabi (ca. 100 g)
1 kleine Zucchini (ca. 100 g)
1 Stange Lauch
1 Knoblauchzehe
4 Scheiben Bacon
600 ml Hühnerbrühe
Salz & Pfeffer

Den Kohlrabi schälen und in mundgerechte Würfel schneiden. Auch die Zucchini waschen, längs vierteln und in mundgerechte Stücke schneiden. Vom Lauch die erste Schicht abschälen, waschen und in dünne Ringe schneiden.

In einem großen Topf etwas Öl erhitzen und den Bacon darin schön knusprig braten und auf einem Blatt Küchenrolle beiseite legen. Dann den Kohlrabi und Knoblauch in dem Bratfett andünsten und die Hühnerbrühe hinzugeben. Alles kurz aufkochen lassen und dann zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 5 Minuten kochen lassen.

Danach die Zucchini und den Lauch dazugeben, nochmals aufkochen lassen und wieder zugedeckt bei kleiner Hitze weitere 3 Minuten kochen lassen. Die Suppe salzen und pfeffern und dann mit dem Bacon servieren.

Viel Spaß beim Kochen und berichtet mir mal, ob sie Euch auch so gut geschmeckt hat.

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Kürbissuppe

Suppen sind etwas tolles. Sie sind recht schnell gemacht und stecken auch noch voller Vitamine. Und sie haben noch einen weiteren Vorteil: bei Suppen muss man nicht viel kauen. Und genau aus diesem Grund habe ich meine Kochbücher nach Suppen durchsucht, weil ich ein paar Mahlzeiten brauchte, bei denen ich nicht viel kauen muss. Ihr ahnt es vielleicht: eine Zahn-OP stand bei mir an.

Babybrei aus Gläsern ist natürlich auch eine Option, aber erstens sind sie doch teuer und zweitens sind die Portionen auch recht klein. Also mache ich mir lieber etwas selbst. In einem Kochbuch wurde ich dann auch fündig: Kürbissuppe. Allerdings habe ich das Rezept etwas abgewandelt. Also ab in den Supermarkt und einkaufen:

(Für 2-3 Portionen)
1 kleinen Hokaido Kürbis (500-600 g)
1 kleiner säuerlicher Apfel (z.B. Boskop)
1 große Zwiebel
1 EL Butter
500-600 ml Gemüsebrühe
3 EL saure Sahne
Salz & Pfeffer
½ TL Currypulver
½ TL Ingwerpulver

Als aller erstes muss der Kürbis auseinander genommen werden. Klingt einfacher, als es ist. Ihn alleine in zwei Stücke zu teilen braucht unheimlich viel Kraft. Nach dem ganzen Geschnippel hatte ich auch tatsächlich eine riesen große Blase am Finger, also passt gut auf. Nachdem man also das Kürbisfleisch von der Schale getrennt hat, wird das Fleisch in grobe Stücke geschnitten. Ein großes Stück grob raspeln und beiseite legen. Der Apfel und die Zwiebel werden fein gewürfelt.

In einem großen Topf die Butter erhitzen und die Zwiebel und den Apfel darin andünsten. Dann kommt der Kürbis mit rein, der ebenfalls für ein paar Minuten mitgedünstet wird. Dann einfach mit 500 ml Gemüsebrühe ablöschen und ca. 20 Minuten zugedeckt bei kleiner Flamme köcheln lassen. Immer wieder mal nachschauen, ob noch genügend Flüssigkeit im Topf ist. Falls nicht, einfach noch etwas Gemüsebrühe nachgießen.

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und den geraspelten Kürbis darin schön kross anbraten und dann auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Wenn die Kochzeit um ist, und noch Flüssigkeit in dem Topf ist, gießt ihr die Flüssigkeit einfach ab und ihr könnt die Suppe pürieren. Ich püriere sie nicht ganz, damit ich noch ein paar Kürbisstücke in der Suppe habe. Danach gebe ich wieder soviel Flüssigkeit hinzu, bis sie die richtige Konsitenz hat. Die einen mögen es etwas dicker, die anderen wieder etwas dünner. Das könnt ihr natürlich selbst entscheiden. Dann kann die Suppe mit Salz , Pfeffer, Curry und Ingwer nach belieben abgeschmeckt werden. Die Suppe dann in Schalen oder tiefe Teller geben, einen Löffel Sahne dazugeben und mit den gebratenen Kürbisraspel garnieren.

Am besten schmeckt sie aber, wenn man sie eine Nacht im Kühlschrank stehen lässt und dann noch mal aufwärmt. Ein weiterer Vorteil an Suppen: je nach Menge kann man gut und gerne 2-3 Tage davon essen. Also Löffel raus und rein in die Suppe!

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