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Zucchinikuchen

Mit Zucchinikuchen verbinde ich ein kleines Stück Kindheit. Meine Oma hat diesen Kuchen gerne mal im Herbst gebacken. Und wenn ich mein Frühstück brav aufgegessen hatte, durfte ich manchmal schon danach ein kleines Stück Kuchen essen. So einfach hat sich mich dazu gebracht, alles brav aufzuessen. Omas eben.

Für die, die den Zucchinikuchen nicht kennen und vielleicht Fragezeichen in den Augen haben – es ist schon ein süßer Kuchen. Aber er ist einfach so schön saftig und mit etwas Nu…ähm…Schokoladen-Haselnuss-Aufstrich schmeckt er auch zum Frühstück. Probiert ihn einfach mal aus – nur Mut!

Für eine Kastenform

300 g  brauner Zucker
200 ml Öl
300 g Mehl
300 g Zucchini
200 g gem. Haselnüsse
3 Eier
1 Pck. Vanillezucker
1 TL Zimt
½ TL Natron
½ Pck. Backpulver

Die Zucchini grob raspeln. Backofen auf 200 Grad vorheizen. Eine Kastenform einfetten. Die Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett leicht rösten und beiseite stellen.

Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Dann das Öl langsam hinzufügen und weiter mixen. Das Mehl mit dem Natron vermischen und in die Eiermasse geben und weiter mixen. Jetzt die Haselnüsse und den Zimt hinzufügen und unterrühren. Dann den Teig in die Form geben und im Backofen auf mittlerer Schiene 35-40 Minuten backen lassen (Garprobe machen).

Nach dem Backen den Kuchen noch 5 Minuten in der Form ruhen lassen und danach auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.

Wer mag, gönnt sich noch einen Schlag Sahne oder einfach etwas Puderzucker. Vielleicht wird ja auch der ein oder andere von Euch Fan vom Zucchinikuchen.

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Walnuss Cupcakes mit Ahornsirup & Vanille-Frosting

Der Herbst breitet sich unaufhaltsam in Hamburg aus. Es ist deutlich kälter, die Bäume werden lichter und Nieselregen fällt vom Himmel. Hoffentlich zeigt sich der Herbst auch noch von seiner schönen Seite.
Vorletztes Wochenende war ich mit ein paar Freunden auf Baltrum. Herrliches Wetter hatten wir und ich habe das Meer sehr genossen. Ein wenig schwelge ich noch in diesem Gefühl und wollte dieses letzte sommerliche Gefühl mit dem Herbst verbinden. Wie passend, dass eine liebe Freundin Geburtstag hatte. Leider ist es ihr letzter Geburtstag in Hamburg, da sie Ende das Jahres mit ihrem Verlobten nach Brasilien geht. Das Thema war für mich also klar: etwas herbstliches mit Hamburg bzw. dem geliebten Wasser verbinden. Das Resultat: diese leckeren Cupcakes mit Vanille-Frosting.

Als die Cupcakes im Backofen waren, breitete sich ein himmlischer Duft in der Wohnung aus, der einem das Gefühl gibt „Alles wird gut!“ Alleine wegen diesem Duft werde ich sie wieder backen. Wenn ihr die Cupcakes auch mal schnuppern und vernaschen wollt, dann kommt hier das Rezept.

12-15 Stück

1 Birne
280 g Mehl
100 g Haferflocken
100 g brauner Zucker
250 g Buttermilch
125 ml Ahornsirup
40 g Walnüsse
50 g Butter
2 TL Backpulver
1 TL Zimt
1 TL Zuckerrübensirup
1 Ei
¼ TL Muskat
½ TL Natron
½ TL Salz

Als erstes müsst ihr die Walnüsse grob hacken. Die Birne schälen, vierteln, Kerne entfernen und raspeln. Den Backofen auf 190 Grad vorheizen. Die Muffinform fetten oder mit Papierförmchen auslegen. Mehl, Haferflocken, Zucker, Backpulver, Zimt, Natron, Muskat und Salz in der großen Schüssel vermischen. Die Butter in einem Topf zerlassen und die noch heiße Butter in einer zweiten Schüssel mit Buttermilch, Ahornsirup, Ei und Zuckerrübensirup vermischen. Dieses dann in die Mehlmischung geben und mit einem Schneebesen nur soweit verrühren, dass sich alle Zutaten gut vermischt haben. Zum Schluss die Walnüsse und Birne hinzufügen und noch mal kurz vermischen.
Den Teig auf die Förmchen gleichmäßig verteilen und im Backofen 21 Minuten backen lassen. Zur Probe dann einfach noch mal die Garprobe machen und noch mal ein paar Minuten backen, falls sie noch nicht durch sind. Nach dem Backen noch 5 Minuten in der Form lassen und dann auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.

Vanille-Frosting
für 12 Cupcakes

200 g Frischkäse (nach belieben auch gerne Quark)
175 g Puderzucker
1 Vanilleschote

Frischkäse oder Quark mit dem Mark der Vanilleschote mit einem Mixer cremig rühren. Nach und nach den gesiebten Puderzucker hinzufügen. Wer Quark verwendet, sollte für die gewünschte Konsistenz etwas Speisestärke unterrühren. Wer möchte kann dann das Frosting mit Paste einfärben. Dann das Frosting in einen Spritzbeutel geben und auf die Cupcakes verteilen.

Diese Cupcakes eigenen sich übrigens auch für ein Frühstück oder Brunch, denn sie sind doch recht nahhaft und sättigen ganz gut. Ich bin hin und weg von dem Geschmack und ich glaube das werden meine persönlichen Herbst-Cupcakes.


Die Cupcakes habe ich noch mit einer selbst gebastelten Papiergirlande versehen, die auch auf dem Geschenk und auf der Verpackung wieder zu finden ist. Die große Blume auf der Verpackung habe ich aus Seidenpapier gebastelt. Ich mag es ja, wenn das Gesamtbild stimmt und farblich passt. Es gehört natürlich ein wenig Arbeit dazu, aber ich kann Euch sagen, das überraschte Gesicht der Beschenkten ist der schönste Lohn.

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Pilzrisotto auf Schmorgurke

So langsam aber sicher klopft der Herbst an die Türen. Das jedenfalls ist mir heute aufgefallen, nachdem ich registriert habe, wie viele Blätter bereits auf dem Boden liegen und das es allmählich immer früher dunkel wird.
Doch noch kann man Schmorgurken bekommen. Ich kenne sie eigentlich nur von früher, als im Keller meiner Großeltern allerlei Einmachgläser in den Regalen standen – unter anderem eingemachte Schmorgurken, die es im Herbst und Winter zum Abendbrot gab.
Ich hatte bereits eine Schmorgurkenpfanne mit Hack und einer Schmand-Senf-Soße gemacht, die äußerst lecker war. Das Rezept und Bilder werde ich beim nächsten Kochen mal posten. Heute jedoch habe ich Risotto mit Schmorgurke kombiniert – Pilzrisotto auf Schmorgurke.

Ich bin ja ein riesen Fan von Risotto, weil es einfach zu machen ist und man es vielfach aufpeppen kann. Das Risotto muss leicht matschig sein, der Reis jedoch muss noch etwas Biss haben, dann ist es genau richtig. Mein Risotto mache ich allerdings ohne Alkohol, weil nicht jeder den Geschmack mag. Den Weißwein kann man auch gut und gerne durch Gemüsebrühe ersetzen. Aber genug, hier das Rezept:

(Für 2 Personen)
200 g verschiedene Pilze
200 g Risotto-Reis
200 ml trockener Weißwein (alternativ Gemüsebrühe)
700 ml Gemüsebrühe
50 g Pecorino
6 Stile Thymian
2 Schmorgurken á ca. 500 g
4 Lauchzwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 EL + 1 TL Butter

Die Pilze putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Thymian waschen, trocken schütteln und von 2 Stielen die Blätter abzupfen. Den Rest zum Garnieren beiseite legen. Lauchzwiebeln waschen und in Ringe schneiden. Knoblauch schälen und fein würfeln.

Butter in einem Topf erhitzen und die Pilze, Lauchzwiebeln und Knoblauch darin andünsten. Reis zufügen und glasig dünsten. Nach und nach den Wein und 600 ml Brühe zugießen (alternativ 800 ml Brühe zugießen). Das Risotto bei kleiner Flamme leicht vor sich hin köcheln lassen und so wenig wie möglich rühren. Sobald der Reis Flüssigkeit aufgenommen hat, portionsweise die restliche Brühe zugießen. Insgesamt dauert das zwischen 30-35 Minuten. In den letzten 5 Minuten die Thymian-Blätter hinzufügen.

Die Schmorgurke waschen, schälen und der länge nach halbieren und die Kerne entfernen. Von den Enden ca. 5 cm abschneiden. Hier sind nämlich die meisten Bitterstoffe drin und können das Essen sehr bitter schmecken lassen, wenn man die Enden nicht entfernt. 100 ml Brühe in einer großen Pfanne zum Kochen bringen und die Hälften darin 10 Minuten von allen Seiten dünsten lassen.

Wenn das Risotto fertig ist, vom Herd nehmen und 5 Minuten ruhen lassen. Dann ca. 1 TL Butter und geriebenen Pecorino hinzufügen und vorsichtig unterrühren. Dann nochmals 5 Minuten ruhen lassen.

Die Gurken auf einem Teller anrichten und das Risotto drauf verteilen und mit gehobelten Pecorino und Thymian-Stiele garnieren.

Gutes gelingen und lasst es Euch schmecken!

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Der Joghurtturm

Was gibt es für schönere Gelegenheiten als Geburtstage, um einem lieben Menschen einen Kuchen zu backen. Ich halte das nämlich ganz einfach – jeder liebe Mensch sollte (wenigstens) zum Geburtstag etwas mit Liebe Gebackenes bekommen.
Der Geburtstag ist zwar schon ein paar Tage her gewesen, aber heute war nun endlich der Tag, an dem wir uns sehen würden und wir hatten uns wirklich lange nicht mehr gesehen. Die Freude war also doppelt so groß. Und als Mitbringsel gab es einen Joghurtkuchen. Naja, Joghurtturm mit Cream-Cheese-Frosting.

Wie alle Dinge, die aus dem Ofen kommen, wurde auch dieser Kuchen vorab probiert. Dieser leichte Joghurtgeschmackt gibt dem Kuchen den richtigen Dreh. Ich kann ihn mir auch gut mit einer Zuckerglasur oder einfach nur Sahne vorstellen – je nachdem, was man lieber mag. Für diesen Kuchen muss dann also folgendes auf den Einkaufszettel:

Für eine Kastenform
100 g weiche Butter + etwas Butter zum Einfetten
175 g Zucker
250 g Mehl
150 g Naturjoghurt
2 Eier
1 Vanilleschote
2 TL Backpulver
1 Prise Salz

Den Backofen auf 175 Grad vorheizen. Die Kastenform mit Butter einfetten.

Die Butter und den Zucker in eine Schüssel geben und mit dem Mixer so lange rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann die Eier, das Vanillemark und 1 Prise Salz hinzufügen und nochmals mixen.

Das Mehl mit dem Backpulver gut vermischen. Die Mehlmischung portionsweise mit dem Joghurt in die Buttermasse unterrühren. Dann den Teig in die Form füllen und auf unterster Schiene 35-40 Minuten backen lassen.

Nach dem Backen den Kuchen herausnehmen und noch 5 Minuten in der Form ruhen lassen. Dann vorsichtig aus der Form stürzen und komplett auskühlen lassen. Danach nach belieben verzieren.

Bei meiner Variante habe ich mir in kleinen Schüsseln etwas Teig abgefüllt und ihn eingefärbt. Dann in kleine runde Formen gegeben und wie oben beschrieben gebacken. Nachdem die kleinen Küchlein abgekühlt waren, habe ich mir vorsichtig Scheiben geschnitten und diese mit dem Cream-Cheese-Frosting aufeinander gestapelt. Als Topping habe ich normales Frosting und rot eingefärbtes Frosting in einen Spritzbeutel getan und auf einem Brett mit einer Sterntülle so lange Kleckse gemacht, bis das Frosting zweifarbig herauskam. Dann einfach oben noch ein wenig Frosting drauf und fertig ist der Turm.

Lasst ihn Euch schmecken!

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Grießkuchen

Was für ein schöner Tag. Der Frühling scheint nun endlich angekommen zu sein und die Laune steigt immer mehr. Bei mir natürlich auch die Backlaune. Und um die gute Laune auch auszukosten, habe ich mir vorgenommen, einen Kuchen zu backen bzw. kleine Küchlein.
Ich habe ja von Papa & Mama2 Visual Taste zu Ostern kleine Förmchen bekommen. Die sind wirklich praktisch, egal ob zum Backen oder Anrichten. Einfach Teig rein und backen oder Gemüse stapeln, Form abziehen und fertig ist der Turm.


Was den Kuchen betrifft, so ist es ein Grießkuchen geworden. Ich bin ein großer Fan von Grieß. Grießpudding zum Beispiel ist für mich eine wahre Köstlichkeit. Das man mit Grieß auch einen Kuchen backen kann, da bin ich erst durch ein Rezept drauf gekommen. Und jetzt bin ich auch Fan von Grießkuchen. Schön fluffig und einfach lecker. Und mit etwas Obst ein gelungener Frühlingskuchen.

Für eine Springform 26 Ø
250 g Butter + etwas zum Ausfetten
400 g Weichweizengrieß
500 g Schmand
425 g Zucker
2 EL Mehl + etwas zum Ausstäuben
2 TL Backpulver
1 Pck. Vanillezucker
1 Orange
5 EL Rum

Backofen auf 175 Grad vorheizen.
250 g Butter im topf schmelzen. Den Grieß mit Mehl, Backpulver und Vanillezucker mischen. Den Schmand und 350 g Zucker hinzufügen und kräftig verrühren. Dann die flüssige Butter hinzufügen und mit dem Mixer mixen und ca. 15 Minuten quellen lassen. Währenddessen die Springform fetten und mit Mehl ausstäuben.

Den Grieß nach dem Quellen nochmals 2-3 Minuten mit dem Mixer kräftig mixen und dann in die Springform geben und glatt streichen. Im Backofen ca. 45 Minuten backen.

Inzwischen 75 g Zucker und 1 EL Wasser in einem Topf unter ständigem Rühren goldbraun karamellisieren. Mit dem Saft der Orange und dem Rum ablöschen und bei schwacher Hitze 7-10 Minuten zu einem dickflüssigem Sirup einkochen lassen.

Den Kuchen herausnehmen, mit einer Gabel mehrmals einstechen und sofort mit dem Sirup beträufeln und dann auskühlen lassen.

Wer möchte, kann seinen Kuchen noch mit Obst garnieren. Ich habe ein paar frische Erdbeeren in Vanillezucker eingelegt und noch eine Vanillesoße gemacht. Ein perfektes Duo, dass auch sehr gut zu dem Grießkuchen passt.

Also lasst Euch den Kuchen schmecken und habt einen sonnigen 1. Mai!

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Mohnkuchen

Eigentlich wollte ich diesen Kuchen schon Ostern backen, doch irgendwie fehlte die Zeit. Also habe ich mich heute dazu entschlossen, den Mohnkuchen mal auszuprobieren. Ich mag Mohn unheimlich gerne und als Kuchen noch mehr. Das Rezept habe ich mir rausgesucht und war doch etwas überrascht, weil so gar kein Mehl oder Backpulver benötigt wird. Aber es geht auch ohne, wie man sehr gut sehen kann.

für eine Springform 26 cm Ø
180 g Butter + etwas zum ausfetten
200 g gem. Haselnüsse
250 g backfertige Mohnfüllung
70 g Rohrzucker
5 Eier
5 EL Orangensaft
3-4 EL Aprikosengelee

Die Springform ausfetten und den Backofen auf 175 Grad vorheizen.

Die Butter in einem Topf schmelzen und dann etwas abkühlen lassen. Die Eier trennen und Eiweiß steif schlagen. Die geschmolzene Butter, Zucker, Eigelb, Haselnüsse, Mohn und Orangensaft (ich habe hier stattdessen etwas Vanille hinzugefügt, da ich Orange nicht so gerne mag) in eine Schüssel geben und mit dem Mixer alles gut vermischen. Dann das Eiweiß vorsichtig unterheben und den Teig in die Form geben.

Im Backofen 45-60 Minuten backen. Der Kuchen ist fertig, wenn er in der Form nicht mehr wackelt und am Rand etwas dunkler ist. Ansonsten einfach die Garprobe machen. Den Kuchen nach dem Backen noch ca. 10 Minuten in der Form ruhen lassen und dann stürzen. Den noch warmen Kuchen mit dem Aprikosengelee bestreichen und dann komplett auskühlen lassen.

Ein reiner Mohngenuss und mit etwas Sahne unschlagbar. Schön fluffig und saftig. Mohnliebhaber kommen auf jeden fall auf ihre Kosten.

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Focaccia

Zum Abschluss des heutigen Tages habe ich Focaccia selbst gebacken. Generell finde ich selbst gebackenes Brot sehr lecker und man hat einfach mehr Möglichkeiten es so zu backen, wie es einem am besten schmeckt. Und da ich Rosmarin ebenfalls sehr gerne als Geschmack mag, ist dies eine perfekte Mischung.

Für 1 kleines Blech
225 g Mehl
8 Zweige Rosmarin
7-8 EL Olivenöl
½ Würfel Hefe
Salz

Rosmarin waschen und die Nadeln von den Stielen zupfen und fein hacken. 150 ml Wasser leicht erwärmen, Hefe hineinbröseln und darin auflösen. Mehl, ½ TL Salz, die Hälfte des Rosmarins, 2 EL Öl und angerührte Hefe mit dem Knethaken des Mixers zu einem Teig verkneten. Dann zugedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen.

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Teig mit den Händen durchkneten, auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig ausrollen. Backblech mit Backpapier auslegen. Teig daraufgeben, mit einem Kochlöffelstiel oder mit einem Finger Löcher hineindrücken. Wieder zugedeckt ca. 10 Minuten gehen lassen.

Brot mit 3–4 EL Öl beträufeln, mit Salz und übrigem Rosmarin bestreuen. Dann großzügig mit Wasser besprühen – der Teig sollte aber nicht im Wasser schwimmen. Das Blech in den Backofen schieben und 10–15 Minuten braun backen.

Das Focaccia passte hervorragend zum heutigen Abendessen – Lachs auf Zitronen-Kohlrabi.

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Martha Stewart’s Chocolate Cookies

Die Feiertage stehen kurz bevor und ich weiß gar nicht wohin mit meinen Ideen. Leider fehlte die Zeit, um mal alles auszuprobieren, aber die freien Tage sind schon fast da, und da wird dann noch mal experimentiert.
Diese Woche habe ich jedenfalls ein paar Kekse gebacken. Nach einem Rezept von Martha Stewart – eine der Ikonen in Sachen D.I.Y., Wohneinrichtung, Kochen & Backen. Und da das Thema klar im Vordergrund steht, sind natürlich kleine Osterhase draus geworden. Mit der Verzierung habe ich mich allerdings etwas verschätzt. „Mal schnell verzieren“ klappt leider gar nicht, da muss man sich schon 3-4 Stunden Zeit nehmen, um a) auch alle Kekse zu verzieren und b) dieses auch ordentlich zu machen. Also ein kleiner Tip: Nehmt Euch die Zeit für die kleinen niedlichen Hasen.

ca. 40 Stück

180 g Mehl + Mehl zum Ausrollen
170 g Butter (so weich, dass man sie leicht verarbeiten kann)
340 g Zucker
60 g dunkles Kakaopulver
½ TL Vanille
½ TL Zimt
1 Prise Salz
1 Ei

Mehl, Kakaopulver, Salz und Zimt in eine Schüssel sieben. Die Butter und Zucker in einer zweiten Schüssel 3 Minuten auf hoher Stufe mixen, bis eine cremige Masse entsteht. Dann das Ei und Vanille hinzufügen und noch mal 2 Minuten mixen. Das Mehlgemisch einrieseln lassen und auf niedriger Stufe 1 Minute mixen. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für eine Stunde in den Kühlschrank legen.

Backofen auf 175 Grad vorheizen.
Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Teig 1 cm dick ausrollen und schnell Formen ausstechen. Die Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und 9 Minuten backen lassen. Sollte der Teig beim Ausrollen oder Ausstechen zu weich werden, einfach noch mal für ein paar Minuten in den Kühlschrank legen.

Nach dem Backen die Kekse auf dem Backpapier komplett auskühlen lassen und danach nach belieben verzieren. In einer Dose halten sich die Kekse bis zu einer Woche.

Die Schoko-Kekse sind zauberhaft. Wer mag, kann sie natürlich noch mit extra Schokostückchen oder Nüssen pimpen. Einfach in den Teig mit verarbeiten, aber dann sollte man sie aber auch etwas dicker ausstechen.

Ich gehe jetzt weiter naschen und wünsche Euch ein paar schöne freie Tage.

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Spinat-Ricotta-Muffins

Am gestrigen Samstag hat sich das Wetter hier in Hamburg von so ziemlich allen Seiten gezeigt: es war sehr stürmisch, dazu gab es abwechselnd Schnee, Hagel, Regen und Sonnenschein. Einer dieser Tage, an dem man gar nicht mehr weiß, was man überhaupt anziehen soll. Immerhin konnte man getrost den Regenschirm Zuhause lassen, der wäre einem eh nur um die Ohren geflogen.

Ich habe mich dennoch auf den Weg in die Stadt gemacht, mich mit einer Freundin getroffen und den ein oder anderen Backladen besucht. Ich war auf der Suche nach ein paar Muffin-Förmchen, da ich einem Geburtstagskind eine kleine Freude machen wollte.
Muffin-Förmchen habe ich gefunden, aber natürlich nicht nur die, sondern auch noch andere Back-Accessoires. Immerhin steht Ostern kurz bevor und wir wissen, was das bedeutet: der Backofen wird glühen. Aber bleiben wir erstmal bei den Muffins. Dieses mal sind es nämlich herzhafte Muffins geworden – Spinat-Ricotta-Muffins. Ich fand sie sehr lecker, sie sind schnell gemacht und eigenen sich super als Finger-Food.

Für 12 Muffins
150 g Blattspinat oder Babyspinat
250 g Ricotta
200 ml Milch
280 g Mehl
50 g Parmesan
60 g Butter
3 EL Pinienkerne
3-4 Stile Basilikum
1 TL italienische Kräuter
2 Eier
3 TL Backpulver
2 EL Zucker
½ TL Salz

Den Spinat waschen, trocknen und grob in Stücke zupfen. Parmesan reiben. Die Pinienkerne ohne Fett in der Pfanne anrösten und abkühlen lassen. Basilikum waschen und fein hacken.

Backofen auf 190 Grad vorheizen. Eine 12-er Muffinform entweder ausbuttern oder mit Förmchen auslegen. Die Butter in einem Topf oder in der Mikrowelle zerlassen. Dann mit einem Schneebesen die Butter, Milch und die Eier miteinander verschlagen. In einer zweiten Schüssel das Mehl, Backpulver, Zucker und Salz vermischen. Dann die flüssigen Zutaten zu der Mehlmischung geben und mit einem Teigschaber oder Holzlöffel nur kurz verrühren, bis sich die Zutaten gerade so vermischt haben.

Dann vorsichtig den Ricotta, Pinienkerne, Parmesan, Spinat und die Kräuter unterheben, dabei nicht zu sehr rühren! Den fertigen Teig in die Muffinform geben und im Backofen ca. 18-20 Minuten backen lassen (Garprobe machen). Dann die Muffins herausnehmen, noch ca. 10 Minuten in der Form ruhen lassen und entweder warm oder kalt servieren.

Wenn man sie warm servieren möchte, passen Butter und Brot noch prima dazu. Kalt schmecken sie allerdings auch sehr gut. Ein perfekter Begleiter für ein Buffet oder zum Brunch.

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Carrot Cake

Der Frühling steht vor der Tür. Am Freitag war es schon richtig schön warm und ich habe bereits „angegrillt“. Mit dem Frühling kommt auch bald Ostern und ich habe schon einige Ideen, wie man die freien Tage kulinarisch verschönern kann. Heute habe ich mich mal an einem Carrot Cake versucht. Es gibt viele Rezepte, aber ich wollte einen klassischen amerikanischen Kuchen. Ohne braunen Zucker, Haferflocken oder gar Vollkornmehl. Wenn schon denn schon… Also habe ich verschiedene Rezepte gelesen und kurzerhand aus mehreren ein neues Rezept gemacht.


Ein leckerer Kuchen ist draus geworden. Passend zum Osterfest. Hier kommt das Rezept:

Für eine Ø 24 cm Springform
300 g Möhren
250 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln
100 g gehackte Mandeln
275 g Zucker
3 TL Backpulver
1 Päckchen Vanille-Zucker
1 Prise Salz
1 TL Zimt
¼ L neutrales Öl
4 Eier

Für das Frosting
200 g Doppelrahm-Frischkäse
5 EL Schlagsahne
125 g Puderzucker
evtl. etwas Speisestärke

Den Backofen auf 175 Grad vorheizen. Die Form erst einfetten und dann mit Mehl ausstäuben. Die Möhren schälen, waschen und klein raspeln.

Mehl, Backpulver, Salz, Zimt, Zucker und Vanillezucker vermischen. Dann das Öl hinzufügen und mit dem Mixer mixen. Dann die Eier einzeln hinzufügen und jedes Ei ca. 1/2 Minuten mixen. Zum Schluss die Mandeln und die Möhren unterheben und alles in die Springform geben und 50-60 Minuten im Backofen backen.
Nach dem Backen den Kuchen in der Form lassen, bis er völlig ausgekühlt ist.

Für das Frosting die Sahne und den Frischkäse mit dem Mixer kurz glattrühren und dann den Puderzucker hinzugeben und weiterrühren (evtl. etwas Speisestärke hinzufügen), bis eine schnittfeste Creme entstanden ist. Diese dann dick auf dem Kuchen verteilen und glatt streichen.

Das Öl macht ihn saftig und man schmeckt nur vereinzelt die Möhren. Der wird auf jeden Fall öfter gemacht und ganz sicher landet er Ostern auf dem Tisch.

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