Ein Meer aus Blumen

Anlässlich des Geburtstages der Mama von Mr. Visual Taste habe ich diese Blumentorte gebacken. Im Inneren verbirgt sich ein Vanillekuchen mit einer Schicht aus Schokoladen-Frosting.

20140310a

Drum herum dient eine weiße Ganache als Untergrund für den Fondant. Die Blumen sind ebenfalls aus Fondant. Außerdam habe ich eine Mini-Variante der Blumentorte gemacht.

20140310b

Hier hatte ich jedoch so meine Schwierigkeiten mit den Fondant. Je kleiner die Torte, desto schwieriger wird es, den Fondant sauber drüber zu bekommen. Aber ich habe schon eine Lösung für dieses Problem: es werden einfach nur noch große Torten mit Fondant eingedeckt. 😉

Ähnliche Beiträge:

Brownies

Meine ersten Brownies habe ich bei meiner Oma gegessen. Als Amerikanerin ist die Gabe, Brownies zu backen schon tief in ihren Genen verankert. So jedenfalls kommt es mir vor, denn ihre Brownies schmecken immer so, wie sie sein sollen – schön knietschig, schokoladiger als schokoladig und fluffig. Irgendwann habe auch ich das Rezept bekommen und meine ersten Versuche waren einfach nicht gut. Mal waren sie zu trocken oder sie sind nicht hoch gebacken. Sie sagte immer: „Wenn Du groß bist, Erfahrungen hast, dann gelingen sie Dir auch.“ Früher konnte ich mit dem Satz nichts anfangen und ich habe das Rezept weggepackt.
Doch irgendwann wollte ich es noch mal versuchen und es klappte. Zugegeben, wie bei Oma wird es nie schmecken, aber das ist ok. Am Wochenende habe ich sie wieder gebacken, in einer kleinen Abwandlung: also Boden habe ich Oreo Kekse genommen und oben drauf mit Candy Melts verziert.

20140202a

Sie kleben ordentlich an den Zähnen und so müssen sie nun mal auch sein. Und das gute ist, man kann gut & gerne größere Mengen backen, denn gut verpackt, halten sie sich lange.

20140202b

 

Ähnliche Beiträge:

Basbousa

Diese Woche war ich das erste Mal marokkanisch essen. Im „Le Marakkech“ in Hamburg reist man Non-Stop in die Welt von 1001 Nacht. Man taucht ein in eine andere Welt mit fantastischen Düften und Farben. Möbel, Geschirr und auch Bekleidung kann man dort kaufen. Auch das Essen ist dort ein wahrer Traum. Am meisten beeindruckt hat mich der Nachtisch. Ein ganz spezieller – Basbousa. Ein Kuchen, der zum Frühstück oder Dessert gereicht wird.

 20140112

Sehr fluffig und die Kombination aus Grieß und Kokos passt perfekt. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus und begab mich sofort auf Rezeptsuche. Nach langem Suchen, hab ich dann auch gefunden und ich möchte es gerne mit Euch teilen, da, wie ich finde, man Basbousa unbedingt mal probiert haben muss.

Für eine Backform 23 x 33 cm
290 g groben Grieß
93 g feinen Grieß
530 g Zucker
2 TL Backpulver
90 g Kokosflocken
2 Eier (L)
165 ml  flüssige Butter
230 ml Naturjoghurt
1x Mark einer Vanilleschote
470 ml Wasser
2-3 Spritzer Zitronensaft
1 TL Rosenwasser
Geschälte Mandeln

Grieß, 130 g Zucker, Backpulver, Kokosflocken, Eier, Butter, Joghurt und Vanille in einer Schüssel gut vermengen. Die Backform ausbuttern, Teig hineingeben, glatt streichen und im Kühlschrank 1 ½ Stunden kalt stellen.

Restlichen Zucker mit dem Wasser in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Unter Rühren 10 Minuten kochen lassen. Rosenwasser hinzufügen, einrühren und Topf vom Herd nehmen.

Den Backofen auf 193 Grad vorheizen. In den Teig Quadrate einritzen und auf jedes Quadrat eine Mandel drauflegen. Im Backofen ca. 40 Minuten backen lassen. Kuchen aus dem Backofen nehmen, Sirup auf den Kuchen gießen und nochmals für 10-15 Minuten backen. Nach dem Backen die vorgeschnittenen Quadrate komplett durchschneiden und auskühlen lassen.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken und Essen. In diesem Sinne: Euch allen einen schönen Sonntag!

Ähnliche Beiträge:

Hallo 2014!

Ich bin etwas spät dran, möchte Euch aber dennoch allen ein frohes und gesundes Jahr 2014 wünschen! Ihr habt hoffentlich alle gut reingefeiert und startet nun fit das neue Jahr. Ich wollte ja eigentlich noch einen kleinen Beitrag über die Weihnachtsbäckerei 2013 schreiben, doch es sind keine Fotos mehr auf der Speicherkarte…Grrr! Egal, beginnen wir das neue Jahr mit ein paar bekannten Gesichtern.

20140106a

Eine Kollegin von mir war sehr angetan von den kleinen Totenköpfen und hatte sie sich zu ihrem Geburtstag gewünscht. Diesen Wunsch wollte ich ihr natürlich gerne erfüllen und habe ein paar aus Candy Melts gemacht. Geschmacksrichtung Vanille mit einem dezenten goldenen Stern auf der Stirn. Ich liebe diese Farbkombination und zu den Totenköpfen passen die Farben einfach perfekt.

20140106b

Wer Candy Melts übrigens nicht kennt, für den gibt es eine kleine Warenkunde: Candy Melts gibt es in verschiedenen Farben und auch Geschmacksrichtungen zu kaufen. Auf den ersten Blick erinnern sie an Schokolade, doch enthalten sie keine Kakaobutter. Häufig wird stattdessen Palmfett verwendet, was den Vorteil hat, dass sie einen stabileren Überzug bilden und glänzen. Außerdem muss man sie nicht – wie Schokolade oder Kuvertüre – temperieren. Die Candy Melts kommen einfach in einen Topf und werden geschmolzen. Alternativ kann man sie auch in der Mikrowelle schmelzen. Egal, ob man sie als Überzug (z.B. für Cakepops) benutzt oder sie in eine Form bringt, sie gelingen eigentlich immer. Kaufen kann man sie übrigens in diversen Backzubehör-Shops.

Ähnliche Beiträge:

Pralinen

Dieses Jahr habe ich mal etwas Neues ausprobiert. Ich wollte unbedingt mal Pralinen machen. Die passen gut zur Weihnachtszeit – egal ob zum selber essen oder verschenken. Entschieden habe ich mich für Eierlikör-Herzen und Weihnachts-Bäumchen.

20131221a

Da sich selbstgemachte Pralinen nicht so lange halten, war natürlich etwas Eile geboten. Wer schon einmal Pralinen gemacht hat, weiß, dass das sehr aufwendig werden kann: die Formen mit geschmolzener Schokolade einstreichen, abkühlen lassen, einstreichen, abkühlen lassen…das ganze an die 5-6 mal, bis man eine Schokoladenform hat, in die man die Füllung geben kann. Diese Zeit hatte ich nun überhaupt nicht. Deshalb habe ich mich für fertige Hohlkörper entschieden, die ich noch füllen musste.

20131221b

Die Herzen habe ich mit einer Mischung aus weißer Schokolade und Eierlikör gefüllt. Die haben also schon gut „Wumms“. Die Tannenbäumchen haben eine alkoholfreie Füllung aus Sahne, Zimt, Sternanis, Vollmilchschokolade und Haselnüssen – weihnachtlich eben. Definitiv eine schöne Geschenkidee aus der Küche.

Ähnliche Beiträge:

Racing Cupcakes

Nach der traditionellen Weihnachtsbäckerei (Beitrag folgt), habe ich für dieses Jahr einen letzten kleinen Back-Job übernommen. Für einen Kindergeburtstag, der in einem Kart-Center stattfinden soll, habe ich Racing Cupcakes gebacken.

20131218b

Zunächst stand ich vor der Herausforderung, wie ich Bremsspuren auf den Fondant bekomme. Na klar, mit Reifen auf den Fondant „stempeln“. Die passenden Reifen waren nach einer etwas längeren Suche gefunden und ich war startklar. Fondant in grau eingefärbt, ausgerollt, Reifen mit Speisefarbe bepinselt und los gings. Es brauchte zwar ein paar Versuche, bis ich die richtige Konsistenz für die Farbe und den richtigen Druck für die Bremsspuren gefunden hatte, aber dann ging es recht schnell. Schokoladen-Muffins mit Karamellkern sind es geworden. Dazu ein paar Fähnchen mit dem Namen und Alter.

20131218a

Ich bin schon gespannt, wie das Geburtstagskind und seine Gäste sie finden werden. Happy Birthday, Mika!

Ähnliche Beiträge:

Buh!

Es ist Halloween. Und an Halloween gibt es Süßes. Jedenfalls bei mir. Dieses Jahr habe ich mich für Kekse entschieden. Aber nicht irgendwelche Kekse, sondern kleine Monster-Kekse.

20131031a

Aus fluffigen Vanille-Kekse werden mit farbiger Glasur und ein paar Augen kleine Monster. 100 Stück sind es geworden und jeder ist auf seine eigene Art niedlich.

20131031b20131031c

Ja, von einem Grusel-Faktor können wir hier nicht sprechen, eher von einem Niedlichkeits-Faktor. Und genau das macht sie so bezaubernd und bringt bestimmt alle zum Schmunzeln. Egal ob groß oder klein. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein Happy Halloween!



 

Ähnliche Beiträge:

Süße Totenköpfe

Nach 3 1/2 Wochen Abstinenz – ich hatte mir das rechte Handgelenk angebrochen und die Sehne angerissen – bin ich nun wieder da. Naja, so halb. Aber es wird. Ich wollte jedenfalls unbedingt wieder was machen. Nachdem ich erst ein paar tolle Sachen für Halloween und Weihnachten in der Einkaufstüte hatte, habe ich mich dazu entschlossen, schon mal ein paar Prototypen für Halloween zu machen. Totenköpfe aus Candy Melts.

20131010a

In der Herstellung wirklich sehr, sehr einfach. Man muss nur ein paar Candy Melts erwärmen, in die gewünschte Form geben, abkühlen lassen, rausdrücken, zusammenkleben und die Klebestellen kaschieren. Fertig.
So sehen sie schon gut aus. Aber das kann man sicher noch mit Augen oder Schatten toppen. Oder man steckt sie auf Stiele. Oder, oder, oder… Für den ersten Versuch bin ich ganz zufrieden. Und meine „Vortesterinnen” waren ebenfalls sehr angetan.

20131010b

Ähnliche Beiträge:

Apfelgelee mit Melisse

Am Wochenende ist mir aufgefallen, dass ich dieses Jahr noch gar keine Marmelade gemacht habe. Die beiden letzten Jahre hatte ich immer mal wieder mit Erdbeer-Kombinationen experimentiert. Dieses Jahr wollte ich mal was mit Äpfeln machen. Auf die Idee bin ich allerdings auch nur gekommen, weil ich so schöne Büroklammern in Form von Äpfel gefunden hatte. Im Kopf hatte ich schon ein perfektes Bild von Marmeladengläser mit dieser Klammer. Fehlte nur noch das passende Rezept. Doch auch dieses war schnell gefunden und schon war es fertig – Apfelgelee mit Melisse.

20130822a

Schon das noch lauwarme Gelee mochte ich sehr gerne. Und die Kombination mit der Melisse ist meiner Meinung nach eine perfekte Mischung. Probiert es selbst aus:

Für 4 Gläser á 300 ml
2,25 kg Äpfel (Ersatzweise 900 ml Apfel-Direktsaft ohne Zuckerzusatz und Konservierungsstoffe)
Saft einer Zitrone
500 g Gelierzucker (2:1)
4 Stiele Melisse
6 cl Calvados

Den kleinsten Apfel waschen, trocken reiben und halbieren. Eine Hälfte in sehr dünne Scheiben schneiden und mit etwas Zitronensaft einreiben. Den anderen halben Apfel und die restlichen Äpfel im Entsafter entsaften. Den Apfelsaft mit dem Gelierzucker und dem Zitronensaft in einen Topf geben und aufkochen. 4 Minuten sprudelnd kochen lassen.

Die Apfelscheiben die letzte Minute mitkochen lassen. Melisse waschen, trocken tupfen und die Blättchen hacken. Calvados und Melisse zu dem Gelee hinzufügen und Gelee in die vorbereiteten Gläser füllen, sofort verschließen und auf den Kopf stellen.

20130822b

Gelee schmeckt übrigens nicht nur auf Brot oder Brötchen. Man kann ihn auch als Belag auf Kuchen oder Torten (oder zwischen Kuchenschichten) benutzen. Als „Kleber“ für Fondant ist Gelee allerdings nicht geeignet, weil dadurch das Fondant weich wird und kaputt gehen kann.

Ähnliche Beiträge:

Mustache Cookies

Ich habe heute noch mal die Mustache Cookies gebacken, die es auch zu meinem Geburtstag gab. Sie sehen ja nicht nur witzig aus, man kann damit auch ein paar lustige Schnappschüsse machen. Ein Hingucker sind sie jedenfalls. Wer die Cookies gerne mal selbst ausprobieren möchte, der braucht die besagten Ausstecher.

20130728a

Diese sind von der Firma „Fred & Friends“ und in diversen Shops für 10,90 € zzgl. Versandkosten zu kaufen. Außerdem braucht ihr:

Für ca. 25 Stück
250 g Mehl
125 g kalte Butter
50 g Zartbitterschokolade
75 g Puderzucker
3 EL dunkles Kakao
1 Ei

Schokolade hacken und im Wasserbad schmelzen. Mehl mit Kakao und Puderzucker mischen. Die Butter in kleine Stücke, Ei und geschmolzene Schokolade hinzufügen. Erst mit den Knethaken des Mixers verkneten und dann mit den Händen zu einem Teig verkneten. In Frischhaltefolie einpacken und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 200 Grad (Umluft 175 Grad) vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 5 mm dick ausrollen und mit den Ausstechformen die Bärte ausstechen. Die Bärte auf die Bleche legen und den Prägestempel auf der Rückseite vorsichtig auf die Bärte drücken. Wer möchte kann zusätzlich Holzspieße in die Bärte stecken.

20130728b

Nacheinander die Bleche mit den Cookies 10 Minuten backen lassen, dann auskühlen lassen. Wer mag, kann die Cookies, wenn sie komplett ausgekühlt sind noch mit Schokolade verzieren.

20130728c

Mit den Bärten kann man eine Menge Spaß haben und ich bin schon gespannt, wie die nächste Runde Mustache Cookies ankommt.

20130728d

Ähnliche Beiträge:

Seiten:«1234567...13»