Macarons

Ich habe mich heute mal an eine Königsdisplizin gewagt: Macarons.
Pistazien Macarons, um es genau zu sagen. Einem leckeren Baisergebäck aus Frankreich. Da das Grundrezept nur aus Puderzucker, Eiweiß und gemahlenen Mandeln besteht, könnte man meinen, dass sie doch recht einfach zuzubereiten sind, aber weit gefehlt!
Hier geht es wirklich um Maßarbeit, angefangen von den, auf das Gramm genau abgewogenen Zutaten, dem gleichmäßigem Spritzen der „Deckel“, der exakten Backtemperatur und dem punktgenauen Backen. Ich würde nicht sagen, dass ich „versagt“ habe, aber ich habe definitiv Übungsbedarf. Seht selbst.

Eigentlich sollten Macarons eine ebene Fläche haben. Meine sind gerissen, eingefallen und man kann die gemahlenen Mandeln erkennen, was auch nicht sein darf. Ergo habe ich sie wohl zu lange gebacken oder die Temperatur war zu hoch und die Mandeln müssen um noch einiges feiner sein. Ich musste allerdings auch auf einen Pürierstab ausweichen, da ich keinen Zerkleinerer besitze. Dann sollte man sich vielleicht doch kleine Kreise vorzeichnen, damit die Macarons gleich groß werden. Vom Geschmack her sind sie allerdings gut geworden. Immerhin.

Dennoch muss ich üben, üben, üben und optimieren. Das Schöne ist aber, dass man Macarons in unfassbar vielen Geschmacksrichtungen backen kann. Da kann man sich also wirklich austoben. Und irgendwann werden sie sich auch bei mir wie von Hand backen lassen.

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Beta vulgaris subsp. vulgaris

Schon seit einigen Wochen habe ich Rote Bete für mich entdeckt. Ich kann mich nur an ein einziges Mal erinnern, dass ich als Kind mal Rote Bete gegessen habe. Ich höre Papa Visual Taste heute noch sagen „Aber nicht kleckern, das kriegen wir aus deiner weißen Bluse nie wieder raus“, aber ich kleckerte natürlich…
Jedenfalls habe ich Rote Bete hier und da mal ausprobiert und heute einen Salat gemacht, der einfach lecker ist. Mit etwas Petersilie, Sesam, Ricotta und ein paar Kichererbsen wird das eine runde Sache. Dazu ein Dressing aus Weißweinessig und Olivenöl und der Salat bekommt einen leicht säuerlichen Geschmack, der aber ganz angenehm ist. Dazu ein gebratenes Hähnchenbrustfilet, gewürzt mit etwas Salz, Pfeffer und Paprikapulver.

Rote Bete ist übrigens sehr gesund, da in ihr ein hoher Gehalt an Vitamin-B, Kalium, Eisen und Folsäure drin steckt. Aber man muss natürlich den leicht erdigen Geschmack mögen.

Ich kann jedenfalls Rote Bete empfehlen und sie wird sicher weiterhin in verschiedenen Variationen auf meinem Teller landen. Und dieser Salat auf jeden Fall auch öfter. Guten Appetit!

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Neue Planung, neue Tortenidee

Es ist wunderbares Wetter in Hamburg und so wie es aussieht, bleibt es auch noch ein wenig warm & sonnig. Der Eisvorrat ist wieder gefüllt und so gönne ich mir heute Walnusseis mit etwas Sahne & Krokant und erweiterte dabei diesen Blog um ein paar neue Funktionen.

Ihr findet nun am Ende jeden Beitrags eine kleine Auswahl mit ähnlichen Beiträgen, die das Stöbern oder Suchen erleichtern sollen. Außerdem findet man Visual Taste nun auch bei Pinterest – eine Online-Pinnwand, auf dem man Bilder teilen kann. Einfach rechts oben auf das Logo klicken und schon seid ihr da.

Ansonsten bin ich wieder fleißig am Planen. Anfang Oktober sind wir in London bei einer sehr lieben Freundin von Mr. Visual Taste eingeladen. Ihre Tochter feiert den 1. Geburtstag und ich darf mich wieder bei den Naschereien austoben. Das heißt für mich einen kleinen Plan machen, was es alle geben wird, Probebacken und vorab schon mal wichtiges Zubehör besorgen.


Deshalb war ich heute beim Handelshaus Laegel, die eine fantastische Auswahl haben. Sehr beliebt ist ihre riesen Wand voll mit Ausstechförmchen. Ich habe heute jedoch nur Farbpasten in Rosé, Pink und Orange besorgt, sowie kleine Zuckerperlen in Rosa – denn auch hier gibt es wieder ein Farbkonzept. Ich liebe Farbkonzepte.


Nächste Woche werde ich dann die Geburtstagstorte zur Probe backen und ihr seid natürlich die ersten, die sie sehen werden. In diesem Sinne Euch ein schönes Wochenende!

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Bananen-Walnuss-Küchlein im Glas

Ich hatte ja bereits erzählt, dass ich ein riesen Fan von Bananenkuchen in allen Variationen bin. Für die Geburtstagsgäste hatte ich Bananen-Walnuss-Küchlein im Glas gebacken, aber leider vergessen, ein paar Fotos für Euch zu machen. Heute habe ich sie noch mal gebacken und auch Fotos gemacht.

Kuchen im Glas sieht einfach hübsch aus. Egal ob in Trinkgläser, Weck- oder Marmeladengläser. Die kleinen Küchlein sind übrigens auch sehr lecker und fluffig. Noch etwas Sahne dazu und der Kuchenschmaus ist perfekt.

Was ich mir auch gut vorstellen kann, sind Muffins oder Cupcakes mit Frosting im Glas. Das wird auf jeden Fall auch mal ausprobiert.

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Wieder 1 Jahr älter

Die neue Wohnung ist fast fertig eingerichtet und konnte schon den ersten Besuch empfangen. Ich hatte am letzten Samstag zu einem kleinen Geburtstagsschmaus eingeladen und es war ein wirklich schöner Tag.
Am Nachmittag kam die Familie und für sie gab es den New York Cheesecake mit Erdbeeren und Basilikumzucker, der auch Teil der Hochzeitstorte war. Dazu gab es kleine Bananen-Walnuß-Küchlein im Glas mit Sahne, Macarons und Schoko-Cookies.

Für die Freunde am Abend gab es ein kleines Buffet mit Spinat-Ricotta-Muffins, Hähnchen-Spieße, Bruschetta und einen Kartoffelsalat mit Rucola. Leider habe ich in all der Hektik vergessen Fotos von dem Essen zu machen.
Als kleine Überraschung gab es zum Abschied ein kleines Tütchen mit Naschereien – so, wie man es von den Geburtstagen als Kind noch kennt. Auf diese Tütchen habe ich mich immer gefreut und die Freude war auch bei den Gästen groß.

An dieser Stelle möchte ich mich auch noch mal für alle Glückwünsche, Geschenke, den lieben Gästen und Hilfe bedanken. Ihr habt mir einen schönen Tag bereitet.

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Alles neu macht der Juli

Es ist geschafft! Wir hatten 3 harte Tage, aber der Umzug in die neue Wohnung ist – dank lieber Helfer – geschafft. Noch herrscht hier Chaos, aber so langsam nimmt alles Form an und die Kisten werden weniger.

Allerdings lohnt sich die viele Arbeit, denn die Altbau-Wohnung ist einfach bezaubernd. Nicht nur, dass sie schön groß ist, sie hat auch eine kleine Terrasse und einen schönen Garten, in dem man entspannen oder auch grillen kann. Hier wird auch sicher noch ein kleines Beet mit Gemüse angepflanzt. Ein paar Kräuter stehen bereits und werden fleißig verwendet.

Mein Herzstück, die Küche, ist ebenfalls ein kleiner Glücksgriff. Eine Einbauküche war nämlich schon drin. Alles im Landhausstil und weiß, mit noch alten Fliesen an den Wänden. Was mich besonders freut, ist der Gasherd. Ich liebe diesen Geruch, wenn man mit dem Kochen anfängt. Aber ich bin auch über den Elektro-Ofen erfreut, denn mit Gas backen ist ja doch eher eine Kunst. Einen kleinen Geschirrspüler gibt es auch, der einem den ein oder anderen Abwasch ersparen kann.

Es gibt jedoch noch viel zu tun, bis alles so steht, wie es sein soll.  Die meisten Zimmer sind gestrichen und man weiß ja, wofür man die Arbeit macht. Bleibt nur noch zu hoffen, dass es diese Woche dann auch mit dem Internet und dem Telefon klappt, dann ist das Gröbste geschafft.
Von daher wird es sicher noch etwas dauern, bis die Küche mit neuen Backkreationen eingeweiht wird. Aber die Freude darauf ist groß!

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Eine Hochzeitstorte

Das waren 3 spannende Tage. Wie ich ja bereits berichtete, habe ich meine erste Hochzeitstorte für Freunde gemacht, die gestern ihre Hochzeit hatten. Somit habe ich eigentlich nichts anderes gemacht, als gebacken, eingefärbt, geknetet, modelliert, ausgestochen, ausgerollt und alles zusammen gesetzt. Das Timing war genau richtig und irgendwie hat alles ganz gut geklappt. Leider hatte jedoch unser Taxifahrer die Worte „Vorsichtig fahren“ nicht so ganz ernst genommen und ehe ich mich versah, rutschte die Torte auch schon über die Platte…auffangen konnte ich sie noch, jedoch hinterließ dies deutliche Spuren. Die Arbeit von 3 Tagen war somit dahin…ich bin jedoch froh, dass die Braut beim Anblick nicht in Tränen ausgebrochen ist, weil der Kuchen nun Macken hatte, sondern dass sich beide über die Torte freuten.

Der untere Teil der Torte besteht aus 2 Schokoladenkuchen mit Schoko-Buttercreme. Ziemlich mächtig, aber auch sehr lecker. Der obere Teil ist ein New York Cheesecake mit pürierten Erdbeeren und Basilikum-Zucker als Topping. Der schien bei der Hochzeitsgesellschafft am besten anzukommen.

Zum Kuchen gab es noch Cheesecake Muffins…

…sowie Black & White Cupcakes mit einem White-Chocolate–Frosting.

Bei den Cookies ist nur die Deko selbst gemacht. Ich dachte mir, ein paar kleine Kekse für zwischendurch können nie schaden und so habe ich Oreo Kekse einfach nur verziert. Übrigens ein guter Tip, wenn es mal schnell gehen muss. So machen normale Kekse immer was her.

Alles in allem hat diese Torte wirklich viel Spaß gemacht. Und ich habe wieder ein paar Dinge herausgefunden, die ich beim nächsten mal sicher anders machen würde. Aber das gehört ja auch dazu…learning by doing. Auch die Feier war sehr schön, das Buffet ein Traum und das Brautpaar glücklich. Und ich wurde immer wieder auf die Torte angesprochen und gefragt, ob ich das hauptberuflich mache. Auf die Verneinung folgte immer wieder ein „warum?“. Ja, warum eigentlich nicht? Eine Frage, der ich vielleicht doch mal auf den Grund gehen werde…

In diesem Sinne wünsche ich dem Brautpaar nochmals alles Liebe und eine wunderschöne Zeit in den Flitterwochen!

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(Fast) Faltenfrei

Ich habe mir noch ein mal viel Zeit genommen und mich ein wenig mehr mit dem Fondant angefreundet. Bisher hatte ich ganz oft das Problem, dass ich ständig Falten beim Fondant hatte, wenn ich einen Kuchen damit eingedeckt habe. Also habe ich mir ein paar „Tips & Tricks“ durchgelesen und mir einen Fondantglätter angeschafft.

Bildcredit: homat-backwelten.de

Also Kuchen backen – eine Sachertorte – und auskühlen lassen. Dann habe ich erstmal den Kuchen mit einer Schokocreme bestrichen, weil der Fondant auf trockenem Kuchen nicht haftet. Dann kommt der anstrengenste Teil, nämlich den Fondant ausrollen. Ein Tip hier: der Fondant muss so weit ausgerollt werden, dass er fast doppelt so breit wie der Kuchen selbst ist.
Dann wird der Fondant auf den Kuchen gelegt und mit dem Fondantglätter glatt gestrichen und siehe da: keine einzige Falte! Das war mir schon ein paar kleine Freudensprünge wert.
Allerdings hatte ich den Kuchen dann auf die Tortenplatte gelegt und ich dachte, dass er dort drauf passen würde, was er nicht tat. Somit rutschte der Kuchen etwas in sich zusammen und Zack! gab es wieder kleine Falten. Memo an mich: größere Tortenplatte besorgen.


Die Deko wollte ich schlicht halten. Eine kleine Blume und einen Streifen, um den Kuchen am Boden abzuschließen. Die Blume habe ich einfach aus eingefärbten Fondant ausgestochen, mit etwas Wasser miteinander verbunden und in einen Eierkarton gelegt, damit sich die Blätter biegen. Denn Fondant verhärtet sich an der Luft leicht und somit bleibt die gewünschte Form bestehen.


Den Streifen habe ich einfach ausgerollt, mit etwas Wasser bestrichen, dran geklebt und mit kleinen Zuckerherzen verziert.


Alles in allem bin ich zufrieden. Der Kuchen sieht hübsch aus und die Sachertorte schmeckt einfach lecker.

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Für den Frühstückstisch

Als ich noch ein kleines Mädchen war, habe ich viele Tage in dem Garten meiner Großeltern verbracht. Ich hab es geliebt, mir hier und da eine Erdbeere, Stachelbeere, Rhabarber oder Kirschen vom Baum/Strauch in dem Mund zu stecken. Ich kann mich noch dran erinnern, dass ich irgendwann mal lauter rote Flecken nach ein paar Erdbeeren bekam und ich keine mehr essen durfte. Fand ich natürlich doof. Aber die Allergie ging irgendwann weg und ich kann Erdbeeren wieder essen.

Wenn allerdings Erdbeeren, dann frische oder frisch zubereitete. Diese ganzen Erdbeerjoghurts oder gar Erdbeereis schmeckt einfach nur bäh. Und nun gibt es endlich überall die frischen Erdbeeren und die ersten landen bei mir im Topf. Mit frischem Basilikum. Und heraus kommt eine leckere Erdbeere-Basilikum Marmelade.

Marmelade kann man ja wirklich unglaublich schnell selbst machen. Teilweise muss man das Obst ja nicht mal mehr kochen. Und da ist es doch schade, dass man dann doch immer wieder zu Marmelade der aus der Theke greift. Man kann Obst mit allerlei mischen und das völlig unkompliziert. Und wenn sie ungeöffnet sind, halten sie sich ja auch recht lange. Letztes Jahr habe ich Marmelade mit Minze & Amaretto gemacht. Und dieses Jahr wird es sicher noch die ein oder andere Variante an Marmelade geben.

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Ich hab da ein Geschenk

Zum Geburtstag gibt es bekanntermaßen Geschenke. Und Kuchen. Und was kommt raus, wenn man beides miteinander verbindet? Ein Geschenk-Kuchen. So die Theorie. Die Praxis sah dann so aus:

Ich entwickle immer mehr eine gewisse Liebe zum Fondant. Fondant ist übrigens eine Knetmasse, die aus Wasser, Sirup und viel Zucker hergestellt wird. Man kann sie in gut sortierten Backshops kaufen. Meistens ist die Masse geschmacksneutral, dafür gibt es sie in allen erdenklichen Farben. Man kann ihn aber auch selbst einfärben oder aber Aromen hinzufügen. Außerdem kann man ihn gut verarbeiten. Meistens wird er zum überziehen von Kuchen, Torten oder Pralinen benutzt und aus ihm werden Deko-Elemente modelliert. Man kann mit Fondant also so ziemlich alles machen, was man will.
Hört sich alles einfach an, aber so ganz einfach ist es für mich noch nicht, Kuchen damit einzudecken. Irgendwie hab ich immer kleine Falten oder Beulen. Man muss sich da wirklich Zeit für nehmen und ich muss einfach noch ein klein wenig üben. Immerhin klappt es schon recht gut mit dem Modellieren von Dekorationen.

Das Innenleben dieses Kuchens ist übrigens ein Schokoladenkuchen mit einer Mandelcreme-Füllung. Der braune Überzug ist Fondant mit Kakaogeschmack und die weiße Deko geschmacksneutraler Fondant. Eine kleine Kalorienbombe schlechthin und sicherlich kein Kuchen, für Kalorienzähler, aber ganz ehrlich: wer will schon einen Diät-Kuchen?

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